Biophilia: MareMundi bietet ein gutes Rezept gegen die Naturentfremdung von Jugendlichen

Vor einigen Wochen hat sich MareMundi auf dieser Webseite mit einem schwerwiegenden Problem der Gegenwart auseinander gesetzt: Bambi-Syndrom, lila Kuh, gelbe Enten: Bei Schulprojektwochen der Naturentfremdung entgegenwirken. Der Chronobiologieforscher Max Moser schrieb dazu: Löst der Mensch sich von der natürlichen rhythmischen Naturordnung, wie es in modernen Zivilisationen passiert, dann kommt es nicht nur zu chronischen Zivilisationskrankheiten, sondern auch zu ökosozialen Problemen. MareMundi bietet ein gutes Rezept gegen die Naturentfremdung von Jugendlichen. Es trägt den geheimnisvollen Namen Biophilia.

 

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Was ist Biophilia, auf Deutsch Biophilie?

Bios kennen wir noch aus dem schulischen Biologieunterricht – es bedeutet Leben, und philia ist auch kein unbekanntes altgriechisches Wort, denn es bedeutet Liebe und kommt in verschiedenen Wörtern wie etwa Philanthrop, ein Menschenlieber vor.

Es geht also um die Liebe zum Leben oder Lebendigem. Bekannt wurde die selten verwendete Wortkreation durch den Philosophen und Psychoanalytiker Erich Fromm (1900 – 1980), der 1964 in der Seele des Menschen schrieb: Gut ist alles, was dem Leben dient; böse ist alles, was dem Tod dient. Gut ist die Ehrfurcht vor dem Leben, alles, was dem Leben, dem Wachstum, der Entfaltung förderlich ist. Böse ist alles, was das Leben erstickt, einengt und alles, was es zerstückelt. Nach Fromm griffen einige weitere Autoren das Thema auf, so der Soziobiologe Edward O. Wilson, der eine eigene Biophilie-Hypothese aufstellte.

Ein empfehlenswertes Buch von Clemens G. Arvay zu diesem Thema: Der Biophilia Effekt. Heilung aus dem Wald.

Darin heißt es: Ihr Immunsystem kommuniziert nicht nur mit anderen Organen und Systemen ihres Körpers und mit ihrem Gehirn, sondern auch mit der Außenwelt.

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Zunehmende Naturzerstörung, zunehmende Naturentfremdung – diesem Trend will MareMundi bei Projektwochen am Meer entgegenwirken

Zunehmende Naturzerstörung – zunehmende Naturentfremdung, diese Rechnung stimmt leider in jeder Hinsicht. Fehlende Empathie der Natur gegenüber (wie könnte sich die auch von Beton umgeben entwickeln?), Nichtkenntnis über Arten, Vorgänge und Phänomene der natürlichen Umwelt, das Nicht-mehr-Erleben von Rhythmen, Zyklen und Erscheinungen unserer Welt – all das wird schwerwiegende Folgen für Individuen und Gesellschaften haben. Orientierungs- und Zugehörigkeitsverlust bei Jugendlichen ist erst der Anfang unzähliger Negativsymptome.

Nein, wir haben uns nicht auf Beton und Asphalt entwickelt. MareMundi bemüht sich dem Trend durch intensive Naturerlebnisse und Vermittlung der Liebe zum Leben entgegen zu wirken.

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4.1.1

Einst waren Krabben an den felsigen Küsten der Kvarner Bucht häufiger und größer. Die schleichenden Umweltveränderungen sind für ältere Meeresbiologen nicht zu übersehen.

Borromäum: Welche Krabbe, welcher Seestern, welche Schnecke?

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Geben Sie Ihren Schülern und Kindern die Chance das Meer und die Natur, die Biophilia, näher kennen zu lernen – unter kompetenter Führung des MareMundi-Teams!

Unter Aktuelles bietet MareMundi regelmäßig spannende und interessante Berichte über das Meer!