Expedition Prambachkirchen: Suche fossile Haizähne

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Dr. Robert Hofrichter
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Expedition Prambachkirchen: Suche fossile Haizähne

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 31 Mai 2008 13:15

Die aktuellen Infos und die nächsten Termine sind immer hier zu finden !

https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=2411




Freitag bzw. Samstag, 13. Juni bzw. 14. Juni 2008:
Expedition Prambachkirchen: Suche nach fossilen Haizähnen


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Die zweite Exkursion des Jahres 2008 “Auf der Suche nach Megalodons: Zurück in die Vergangenheit in die tertiären Meere Oberösterreichs“ mit dem Meeresbiologen Robert Hofrichter startet am 13. bzw. 14. Juni 2008.

Komme mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und lerne mehr über die mächtigen Herrscher der Meere, die 450 Millionen Jahre die Ozeane beherrscht haben, um schließlich innerhalb einer Generation vor unseren Augen ausgerottet zu werden!

Eine Kooperationsveranstaltung von mare-mundi, RSEC, Sharkproject Austria und BUFUS (Biologische Unterwasserforschungsgruppe der Universität Salzburg)

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Der nächste Termin
Freitag bzw. Samstag, 13. Juni bzw. 14. Juni 2008 (bei starkem Regen und sehr schlechter Wetterprognose wird die Veranstaltung um eine Woche verschoben; bitte die aktuellen Infos hier im Forum verfolgen bzw, auf die Emails von Barna Kasiba achten).

Anmeldungen ab sofort: bei Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu 043 (0)650 85 111 90. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Treffpunkt: Die Teilnehmer können entweder schon am Freitag, den 13. Juni um 16.00 zum Gasthaus Berndorfer in Waizenkirchen kommen (Hauptplatz bzw. Marktplatz) - dann mit Übernachtung und Vortrag - oder am Samstag, den 14. Juni um 9.30 Uhr zum Gemeindeamt Prambachkirchen / Oberösterreich.

Preis
ab Freitag Nachmittag mit ÜF und abendlichem Vortrag EUR 45,-
ohne ÜF (nur Samstag) EUR 19,-

Und der Haifisch, der hat Zähne ...
Auf den Spuren fossiler Haie - eine Expedition nach Oberösterreich (Prambachkirchen) - 40 Millionen Jahre zurück.


Robert Hofrichter führt die Teilnehmer dieser spannenden Exkursion zu
Fundplätzen fossiler Haizähne, erzählt aus der Stammesgeschichte der Haie und über eine Zeit, in der große Teile Österreichs von einem Meer bedeckt waren (Paratethys, Molassemeer).

Doch es geht uns nicht nur um theoretisches Wissen: Jeder kann sein
Glück versuchen, nach Fossilien graben und “seinen Zahn finden” … (bei den letzten beiden Exkursionen wurden insgesamt mehr als 250 Zähne gefunden, darunter auch einige recht große Zähne des größten Hais überhaupt, Carcharocles (Carcharodon) megalodon. Wir werden graben - und dabei spielerisch lernen!

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Auch für Kinder sehr gut geeignet (Teilnahme frei)!

Haftungsauschluss
Jeder Teilnehmer muss eine Erklärung unterschreiben, in der er die Kenntnisnahme der Sicherheitshinweise des Exkursionsleiters
bestätigt.

Bitte Fahrgemeinschaften bilden und die Umwelt schonen!

Ausrüstung
Verschiedene Siebe (Bauhaus; im Idealfall mehrere verschiedene mit unterschiedlichen Maschenweiten. piiieps helfen kaum ...) & Grabwerkzeuge, kleine Schaufeln mitnehmen! Bitte auf passende Kleidung (je nach Wetter, Regen- und Windschutz) und Schuhwerk (viel Sand) achten. Stiefel oder höhere Schuhe sind vorteilhaft, wenn es warm ist kann man auch barfuß graben ... Ein aufgeladenes Handy hilft (bitte die Nummer von Robert Hofrichter speichern: 0043 (0)650 821 74 88), Karte von Oberösterreich.

Weitere Termine 2008
Die Exkursion in die Erdvergangenheit Österreichs wird ab 2008 regelmäßig stattfinden (je nach Interesse und Witterung ca. alle 4-6 Wochen). Interessenten können sich per Email in einen Verteiler eintragen (bei Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu ), damit sie regelmäßig die nächsten Termine erfahren können. Auch das Forum wird regelmäßig über die nächsten Termine informieren.


Der Erlös der Veranstaltung kommt zu 100 % Forschungs- und Naturschutzprojekten am Mittelmeer und am Roten Meer zugute!


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G E M E I N S A M - F Ü R - M E H R - N A C H H A L T I G K E I T - A M - R O T E N - M E E R

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Vanessa und der Megalodon...

... und die Kleinste fand den Größten ...



Das Wetter war den Haizahnsuchern wohl gesonnen, denn einen schöneren Spätsommertag hätten wir uns nicht erträumen können: ein heiterer, tiefblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, klare Luft und - dennoch nicht zu heiß.
Etwa 25 junge und jung gebliebene Naturfreunde im Alter zwischen 4 und 76 haben sich am Samstag, den 9. September 2006,
in einer Sandgrube in Prambachkirchen eingefunden um an der ein- bis zweimal jährlich abgehaltenen zoologisch-paläontologischen Exkursion des fnz und RSEC „Auf den Spuren fossiler Haizähne“ teilzunehmen.
Exkursionsleiter Robert Hofrichter ermunterte die Teilnehmer geduldig zu sein und nicht gleich in den ersten Minuten auf den großen Fund zu hoffen und versprach, dass schließlich jeder „seinen Zahn“ finden wird. So war es auch: Insgesamt wurden an diesem Tag mindestens (geschätzte) 100 fossile Haizähne gefunden, allerdings waren eher wenige von ihnen größer als 2 cm. Einige schöne Isurus-Zähne erreichten allerdings 3,5 bis 4 cm.
In der Mittagspause erzählte Robert Hofrichter über die Stammesgeschichte der Haie und über eine Zeit, in der große Teile Österreichs von einem Meer bedeckt waren (Paratethys, Molassemeer).
“Auch für Kinder sehr gut geeignet!”, hieß es in der Ausschreibung, und das erfüllte sich auch. Denn für den Höhepunkt des Tages sorgte am späteren Nachmittag die kleine Vanessa (Schorn). Sie “stolperte”, ohne dabei groß zu suchen, in einem 20 m hohen Sandhügel, in dem die meisten Teilnehmer ihr Glück versuchten, über einen großen Megalodon-Zahn. Carcharocles (früher Carcharodon) megalodon war wohl der größte räuberische Hai überhaupt und erreichte 20 m. Die Aufregung war groß und keiner wollte seinen Augen trauen. Doch das Beweisfoto zeigt es ganz deutlich: Die Kleinste unter uns hat tatsächlich den größten Zahn gefunden! Wir gratulieren der kleinen Vanessa, die damit wohl auch eine wunderschöne Erinnerung für ihr ganzes Leben gewonnen hat.
Bereits bei der letzten Exkursion hat Helmut Wipplinger von Sharkproject gemeinsam mit seinem Sohn zwei wunderbare, wohl noch etwas größere Megalodon-Zähne gefunden. Beide haben dafür aber hart arbeiten, graben und viel Material durchsieben müssen. Wie Vanessa zeigt, geht es jedoch mit etwas Glück auch ohne Anstrengung!

Dazu eine Frage des Exkursionsteilnehmers Manfred Schorn:
Ich habe im Internet ein wenig recherchiert um die genaue Bestimmung des von Vanessa gefundenen Zahnes durchzuführen. Dabei habe ich nur wenig über in Österreich gefundene Carcharocles megalodon - Zähne finden können (die meisten Fundorte befinden sich in South- und North-Carolina, Florida und Peru). Stattdessen fand ich einige Berichte über Funde von Zähnen des Carcharocles chubutensis (eine frühe Art des Megalodon / 20-15 Mio.Jahre / frühe bis mittlere Miozän / der "echte" Carcharocles megalodon lebte angeblich von der mittleren Miozän bis späte Pliozän 2-15 Mio.Jahre). Beim Vergleich der Fotos mit unserem Zahn kann man eine gewisse Ähnlichkeit sehen. Obwohl ich auch einige Fotos von "echten" Megalodon-Zähnen gefunden habe, welche ebenfalls eine Ähnlichkeit aufweisen.
Kannst Du mir dabei helfen den "richtigen" Namen auf das Schild für den Zahn zu schreiben und ob meine Recherchen richtig sind (die meisten Infos fand ich auf www.sharktoothcollector.at <http://www.sharktoothcollector.at> ) ? Ich habe Fotos zur Unterstützung angehängt.
Vielen Dank !
Manfred Schorn office@schorn.co.at :D :lol
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aus Räuber, Monster, Menschenfresser

Es gibt viele Haifossilien …


https://mare-mundi.eu/forum/view ... er+monster

Eine gute Nachricht für alle Fossiliensammler und Haifreunde: Es gibt sehr viele Haifossilien und an passenden Stellen kann sie jeder in Massen finden. Die schlechte Nachricht für die Sammler „klassischer“ Versteinerungen: Diese Fossilien sehen anders aus, als man sich diese in der Regel vorstellt. Denn als Überreste von Haien findet man nahezu ausschließlich ihre Zähne, und zusätzlich noch die winzigen Hautzähnchen (so genannte Placoidschuppen), die aber zu klein und mit freiem Auge kaum zu finden sind. Der in einem eigenen Kapitel beschriebene, 410 Mio. Jahre alte und im vorderen Körperbereich gut erhaltene Doliodus problematicus bildet eine seltene Ausnahme.

Der Grund, warum komplette Versteinerungen von Haien und Knorpelfischen so selten sind, ist leicht erklärt. Knorpel, aus dem das Skelett der Haie und aller anderen Knorpelfische besteht, versteinert schlecht. Knorpel ist zwar bei Wirbeltieren wie Knochen auch eine Art des Stützgewebes, doch histologisch (Gewebelehre) anders aufgebaut. Es versteinert nicht so leicht wie Knochen und nur in Ausnahmefällen bleibt es als Fossilie erhalten. In aller Regel verrottet es nach dem Absterben des Organismus relativ schnell.

Haizähne hingegen - und von denen produzieren Haie mit ihrem berühmten Revolvergebiss schon während ihres Lebens und schließlich mit ihrem Tod sehr viele - bleiben als Fossilie in Sedimentgesteinen oder auch losen Sedimenten, etwa Sandlagern, sehr gut erhalten. Nachdem sie dank dem Eifer eines Fossliensammlers nach 20 Millionen Jahren oder mehr wieder das „Licht der Welt erblicken“, sehen sie manchmal „wie neu“ aus - ein faszinierendes Erlebnis. Es verwundert nicht, dass sich die Suche nach fossilen Haizähnen größter Beliebtheit erfreut.

Fossile Haizähne waren den Menschen seit Jahrtausenden als „Zungesteine“ bekannt, ohne dass sie die Zusammenhänge hätten richtig deuten können. Seit dem Mittelalter häuften sich auch schriftliche Berichte. Berühmte Namen der Wissenschaftsgeschichte wie Conrad Gessner (1516 - 1565) befassten sich mit dem damals Unerklärlichen. Gessner verglich in seinem 1669 auch Deutsch erschienenem „Allgemeinen Thierbuch“ („Historia animalium“), einen „Zungenstein“ mit einem rezenten Haizahn. Man konnte gar nicht mehr von Ähnlichkeit sprechen; beide Gebilde sahen praktisch identisch aus. Obwohl die Epoche der Renaissance mit ihrer weltlichen, mathematisch-wissenschaftlichen Klarheit schon vorbei war, konnte die Zeit Gessners noch keine befriedigende Erklärung des Phänomens liefern. Ein Jahrhundert musste noch vergehen und ein weiteres Genie die Bühne betreten. Die Ideen der Renaissance wurden langsam abgelegt und von denen der Aufklärung abgelöst. In diesem Zwischenraum in der Mitte des 17. Jahrhunderts betritt ein Mann die Bühne, der seinem Einfluss nach durchaus mit Galilei mithalten kann, heute dennoch fast in Vergessenheit geraten ist.
Dieses Genie war Nicolaus Steno (1638 -1686), dem die Ähnlichkeit zwischen den „Zungensteinen“ und Haizähnen keine Ruhe ließ. Oft ging er in der italienischen Toskana auf Zungenstein-Suche. Er war der erste, der klarstellte, dass Zungensteine fossile Haizähne sind. Auf ihn geht die Einsicht zurück, dass Fossilien die Überreste einst lebender Organismen und nicht etwa natürliche Gesteinsauswüchse darstellen, wie dies zu seiner Zeit vielfach angenommen wurde.
„Die Muschel auf dem Berg. Über Nicolaus Steno und die Anfänge der Geologie“, ist der Titel eines wunderbaren Buches von Alan Cutler. In einer Rezension von Christoph Lenz werden die Einsichten Stenos wie folgt beschrieben: „Als dem guten Steno aber ein sensationeller Fang eines Haifischkopfes unter das Seziermesser kam, wurden die Weichen für seine späteren Theorien gelegt. Die Haifischzähne sahen den damals unter dem Namen Zungensteine bekannten Fossilien sehr ähnlich. Lange Zeit befasste sich der Beobachter mit seinem neuen Hobby. Die Entstehung dieser Steine war ein ungeklärtes Rätsel an dessen Lösung Steno eifrig arbeitete. Viele Wissenschaftler und Theologen machten sich daran, dieses Phänomen zu erklären. Waren die Zungensteine durch die Sintflut in die Berge gespült? Dies erklärte jedoch nicht warum sie direkt im Gestein eingeschlossen waren. Eine andere auch von der römischen Kirche unterstützten These war die Spontanerzeugung im Gestein selber, so wie man es auch bei der Herkunft von Fliegen aus Verwesungsprozessen annahm. Steno aber lies sich nicht mit einer so lapidaren unbeweisbaren Antwort abfertigen. War ihm doch die Notwendigkeit eines schlüssigen Beweises in der Naturwissenschaft durch sein großes Idol Galilei bekannt. Steno stellte erstmals die gewagte These auf, dass die Haifischzähne aus der gleichen Zeit, in der auch die Gesteine und die Berge selbst entstanden sind, stammen könnten. Diese Annahme setzte aber voraus, dass auch das feste Land eine Geschichte habe und veränderlich ist; eine bis dato unvorstellbare Begebenheit.“
Steno leistete einen zentralen Beitrag zur Entstehung der Geologie und späteren Paläontologie. In seinem bedeutendsten Werk „De solido intra solidum naturaliter contento dissertationis prodromus“ (Vorläufer einer Abhandlung über Festes, das in der Natur in Festem eingeschlossen ist) entwickelte er als erster eine auf wissenschaftlicher Basis stehende Theorie zur Entstehung von Sedimentgesteinen. Die Gesteine bildeten sich als horizontal gelagerte Schichten aus im Wasser abgelagertem Material. Sie lagern sich übereinander ab, das uns heute einleuchtend erscheinende Superpositionsprinzip. Steno erkannte, dass das Alter einer Sedimentschicht nach oben hin abnimmt, da sich immer jüngere Schichten auf älteren ablagern. Die Existenz von Sedimentgesteinen mit bis zu senkrecht verlaufender Schichtung und schweren Verwerfungen erklärte Steno korrekt durch Deformationen, die nach der Bildung der Schichten stattgefunden haben mussten.
Soweit ein Blick in die Geschichte, doch zurück zu heutigen Fossiliensammlern und Stenos Nachfolgern: Die größte Sensation bei der Haifossiliensuche ist zweifellos der Fund eines Megalodon-Zahns. Carcharocles megalodon, über den wir ausführlich in anderen Kapiteln berichten, war der größte bisher bekannte räuberische Hai und erreichte etwa die zwei- bis dreifache Größe der heutigen Weißen Haie.
Die Zähne der Gattung Carcharocles (oder Carcharodon, sollten die Systematiker ihn erneut umbenennen …), sind groß bis sehr groß und erreichen bis zu 18 Zentimeter. Markant sind die Schneidekanten, die durch eine Sekundärzähnelung, durch viele kleine und regelmäßige Riffeln eingekerbt, sind. Bei den ursprünglicheren Arten der Verwandtschaft sind noch ein Paar Seitenspitzen ausgebildet.
Zähne der Gattung Carcharocles findet man weltweit in tertiären Schichten, unter anderem in Europa, Nord- und Südamerika sowie Afrika. Die berühmtesten Fundorte sind North Carolina und South Carolina. Taucher tasten dort in Flüssen wie dem Cooper River oder entlang der Küste in fast völliger Dunkelheit nach den begehrten Zähnen. Ein weiterer bekannter Fundort in den USA ist der Apollo Beach südlich von Tampa. Besonders nach Gewittern werden dort immer wieder Haizähne von Carcharocles und anderen Gattungen angespült. Die wohl schönsten Zähne kommen aus der Atacama-Desert in Chile.
Doch auch in Europa gibt es gute Fundorte. In der Niederlande findet man sie unter anderem in Cadzand, in Zeeuws-Flanderen; in der Gemeindegrube de Kuillen und Mill. Auch das benachbarte Belgien hat gute Plätze, etwa Knokke-Heist; Kallo und die Region Antwerpen. In England liegen gute Fundstellen an den Stränden von Solent-on-Sea und auf Isle of Wight. Doch auch Sedimente eines Binnenlandes wie Österreich liefern wunderbare Haizähne, so die berühmten Linzer Phosphoritsande in Plesching oder Prambachkirchen. Die Fundstellen Mittel- und Osteuropas gehen auf das so genannte Molassemeer bzw. die Paratehtys zurück, ein (fast) Binnenmeer des Miozäns, das sich im Westen bis zum Gebiet von München erstreckte und im Süden immer wieder Verbindungen zum Mittelmeer hatte. Selbst in diesem (Binnen-) Meer war der Megalodon beheimatet, neben vielen noch heute lebenden Arten.
Die Ursprünge der Haie liegen durch den Mangel an kompletten Fossilien im Dunkeln. Durch Zähne und Schuppen allein - und sie bilden die ältesten Fossilberichte über Haie - lassen sich Stammbäume nur schwer rekonstruieren. Aber das ist bereits eine andere Geschichte - und das Thema eines anderen Kapitels.
Zuletzt geändert von Dr. Robert Hofrichter am 11 Sep 2008 07:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von franziska anderle » 31 Mai 2008 20:18

Villeicht, vielleicht, hoffentlich geht es sich diesmal aus!! :bash:
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur (Oscar Wilde)

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nächste suche???

Beitrag von Paul Lechner » 17 Aug 2008 15:51

hallo Robert, hallo an alle anderen gleichgesinnten!

wollt mal fragen wanns den endlich wiedermal so weit ist,
zum haizahn suchen!???

mfg :?:
Ich habe nie ein wildes Tier gesehen, das Selbstmitleid empfand!
Ein Vogel der erfroren ist, wird Tod von seinem Ast fallen, ohne je Selbstmitleid empfunden zu haben!

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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 17 Aug 2008 16:08

Ich denke, dass wir die nächste Exkursion noch gegen Ende August oder Anfang September machen!

Details folgen in den nächsten Tagen!
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Gemeinschafts-Sieben

Beitrag von pinguin75 » 18 Aug 2008 22:37

Hallo Robert,
hallo Fossiliensuch- und Findfreunde!

War die letzten Wochen viel in der Prambachkirchner Grube mit zwei Salzburger Freunden. Die Grube hat uns wirklich reich beschenkt, Walzähne, Große Makozähne, einen Brassen-Kugelzahn mit 11mm Durchmesser und in Summe 3 Chubutensis und 2 Chubutensis- Bruchstücke - meine 2 habe ich da mal abgebildet, also die Dinger gibt's noch immer und sie sind nicht einmal so selten.... :)

Der Größere hat 63mm - zur Größenvorstellung, ist ein Oberkiefer-Frontzahn.... und von einem "kleinen" Chubutensis... ;-)
Der zweite ist ein Unterkiefer-Seitenzahn, nur mehr die Spitze der Krone über, muss ein riesiger Fisch gewesen sein....

Anm. der RED: Chubutensis ist unser "Megalodon"

Freu' mich schon auf's Gemeinschaftssieben,

Christoph

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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 19 Aug 2008 06:50

:applaus: :shark: :respect:

Hallo Christoph, toll, was Du da alles gefunden hast! Danke für die Fotos. In den nächsten Tagen kommt der Termin! Bis bald!
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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 03 Sep 2008 07:16

Danke, Scharktoothcollector! :)

http://www.sharktoothcollector.at/
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