Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Alles über die bedrohten und faszinierenden Räuber der Meere

Moderator: A-Team

Antworten
Benutzeravatar
mare-mundi Redaktion
Profi
Profi
Beiträge: 810
Registriert: 19 Feb 2011 13:27
Wohnort: Salzburg
Kontaktdaten:

Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von mare-mundi Redaktion » 21 Aug 2013 17:07

Hawaii: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Hai-Angriffe haben sich vor der Küste Hawaiis stark gehäuft. Zuletzt hat eines der Raubtiere einer deutschen Touristin einen Arm abgerissen. Vier Tage später wurde ein Surfer verletzt. Meeresbiologen wollen nun genauere Daten über die Haie in der Region sammeln.

:arrow: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 17746.html

Bild
Tigerhai vor Hawaii: "Nirgends halten sie sich lange auf, auch sind sie in der Lage in sehr flachem Wasser zu schwimmen."
Corbis

Honolulu - Der Hai-Angriff auf eine deutsche Urlauberin vor der Insel Maui hat Meeresbiologen und Naturschützer in Hawaii alarmiert. In der vergangenen Woche hatte die 20-jährige Touristin dabei ihren Arm verloren, sie schwebt in Lebensgefahr. Bereits vier Tage später, am Wochenende, wurde ein 16-jähriger Surfer vor Hawaii durch einen Hai an beiden Beinen verletzt. In den vergangenen Monaten hat es bereits vier Angriffe gegeben, wobei noch nicht bekannt ist, um welche Arten es sich handelte, erklärte William Aila, Leiter des Umweltamtes Hawaii.

Mit einer Studie, bei denen Tigerhaie in den Gewässern um Hawaii markiert und ihre Routen beobachtet werden sollen, will man mehr über die Tiere herausfinden. Normal seien die jüngsten Vorfälle nicht, stellte Aila klar. "In der Geschichte unseres Landes gab es mal mehr, mal weniger Angriffe. Es gibt zudem auch immer wieder Jahre, wo gar nichts passiert ist."
In 2013 haben die Behörden Hawaiis bislang insgesamt acht Angriffe verzeichnet, zehn waren es im Jahr 2012. In der Regel käme es in den Gewässern Hawaiis nur zu drei bis vier Angriffen pro Jahr. Zwischen 1980 und 2012 habe es elf Jahre gegeben, in denen gar kein Angriff verzeichnet worden sei.

Forscher konzentrieren sich auf Tigerhaie

"Wir müssen endlich mehr über die Hai-Aktivitäten in unseren Gewässern wissen", sagt Aila. Im kommenden Monat sollen Forscher der University of Hawaii daher eine Untersuchung beginnen. Insgesamt soll das Projekt zwei Jahre lang dauern.

Das Team um den Meeresbiologen Carl Meyer will sich dabei auf Tigerhaie konzentrieren. Diese Tiere bewegten sich viel und seien dafür bekannt, durch alle Gewässer um Hawaii zu reisen, sagt Meyer. "Sie können bis zu 100 Kilometer zurücklegen. Nirgends halten sie sich lange auf, auch sind sie in der Lage, in sehr flachem Wasser zu schwimmen."

Mit der Untersuchung wollen Meyer und seine Mitarbeiter herausfinden, was getan werden kann, um die Begegnungen zwischen Mensch und Hai zu minimieren und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden können. "Zuerst brauchen wir aber Fakten", sagte Aila.

Ärzte nennen Zustand der Urlauberin "sehr kritisch"

Knapp eine Woche nach der Attacke auf die deutsche Urlauberin haben die Ärzte den Zustand der jungen Frau als "sehr kritisch" eingestuft. Nach einer Mitteilung des Memorial Medical Center der Insel Maui muss die 20-Jährige unter anderem künstlich beatmet werden. "Wir wenden das volle Programm zu ihrer Lebenserhaltung an", sagte eine Sprecherin des Krankenhauses dem Online-Nachrichtendienst "Maui Now". Bei dem Unfall am vergangenen Mittwoch hatte die Urlauberin aus dem nordhessischen Zierenberg den rechten Arm verloren.
Die junge Deutsche hatte knapp 50 Meter vor der Küste der Ferieninsel Maui geschnorchelt, als ein Hai ihr den rechten Arm abriss. Von Hilferufen alarmiert, halfen sowohl ein Pastor aus Kalifornien als auch ihre Freundinnen, das schwerverletzte Opfer aus dem Wasser zu holen. Selbst wenn keine lebenswichtigen Organe betroffen sind, machen Schock und Blutverlust Hai-Angriffe zu einer tödlichen Gefahr.

Allerdings warnen Experten immer wieder vor übertriebener Angst: Angesichts der Tatsache, dass auf Inseln wie Hawaii jedes Jahr Abertausende von Badegästen im Wasser sind, bleibt die Gefahr durch Hai-Angriffe selbst bei zweistelligen Fallzahlen pro Jahr äußerst gering.

nik/AP/dpa

Benutzeravatar
Caro
Profi
Profi
Beiträge: 1502
Registriert: 16 Mär 2007 16:17
Wohnort: München

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Caro » 22 Aug 2013 18:18

Das Mädel ist gestern Nacht an seinen schweren Verletzungen gestorben :cry:

Caro
"Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, hätten wir nichts erreicht. Erst wenn es uns gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS !" Zitat von Michael Aufhauser

Stanley
Profi
Profi
Beiträge: 50
Registriert: 16 Aug 2011 12:33

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Stanley » 22 Aug 2013 19:35

mare-mundi Redaktion hat geschrieben:In 2013 haben die Behörden Hawaiis bislang insgesamt acht Angriffe verzeichnet, zehn waren es im Jahr 2012. In der Regel käme es in den Gewässern Hawaiis nur zu drei bis vier Angriffen pro Jahr. Zwischen 1980 und 2012 habe es elf Jahre gegeben, in denen gar kein Angriff verzeichnet worden sei.

Über die Gründe der fehlerhaften Berichterstattung mag ich nur spekulieren.
Aber gerade die Fälle Bethany Hamilton und Willis McInnis wurden weltweit in den Medien erwähnt.

Hier mal ne kleine Auswahl dere letzten 10 Jahre



26-Dec-2010 Vaun Stover-French M 16 15h30 USA Hawaii Maui -Part of Kahului Harbor on Maui - Ledges body boarding lacerations to his lower left leg, calf, foot and ankle area

11-Dec-2010 Andrew Wilson M 46 13h51 USA Hawaii Tavares Bay, Maui Surfing Lacerations to right foot

19-Oct-2009 Scott Henrich M 54 06h00 USA Hawaii Kalama Park, Maui Surfing Bitten on upper right thigh & right ankle

11-Apr-2009 Paolo Dominici M 49 09h30 USA Hawaii Kailua-Kona Spearfishing Fatal - Shark Involvment not confirmed - but probable

09-Sep-2008 Tod Murashige M 40 17h00 USA Hawaii "Razorbacks." KAAAWA, Hawaii Surfing 15-inch open wound on his right leg and a smaller wound to the hamstring area of the same leg. He also had injuries to his fingers

28-Jun-2008 Nathan Labarios M 58 USA Hawaii Kau coastline about five miles north of South Point Diving for Ophi Fatal - Found torn bag, torn shorts, and human remains which had shark bite

19-Jul-2007 Harvey Miller M 36 15h15 USA Hawaii Bellows Beach near Wailea Point, O’ahu Snorkeling Left calf severely bitten

11-nov-2006 Kyle Gruen M 29 12h30 USA Hawaii Kama'ole Beach Park II in Kihei. Swimming Left Thigh and Hand

31-may-2006 Ron Deguilmo M 26 13h30 USA Hawaii O'ahu Spearfishing Laceration to left forearm 4 inch long to the bone

27-Feb-2006 Nikky Raleigh F 15 16h30 USA Hawaii Makena Maui Standing Deep laceration to right calf

21-Dec-2005 Jonathan Genant M 29 11h45 USA Hawaii Keawakapu Beach Maui Swimming Left hand bitten

09-Oct-2004 Davy Sanada M 34 12h40 USA Hawaii Moloka'i Spearfishing Left shoulder bitten

07-Apr-2004 Willis McInnis M 57 07h08 USA Hawaii Kahana Beach Maui Surfing Fatal - Severe wound to right thigh & calf

04-Apr-2004 Courtney Marcher F 22 USA Hawaii Velzyland Surfing Fatal -Disappeared surfboard washed ashore marks on leash suggested shark involvement

14-Mar-2004 C. Mooney F 10h00 USA Hawaii Punaluu Snorkeling Lacerations to left foot

31-Oct-2003 Bethany Hamilton F 13 07h30 USA Hawaii Tunnels surf break off Makua Beach Kaua'i Surfing Arm severed

24-Oct-2003 Don Keener M 56 12h20 USA Hawaii Honolua Bay Snorkeling Left forearm lacerated

05-Oct-2003 Clara Alo F 41 12h55 USA Hawaii Cove Beach / Kalama Beach Kihei Maui Wading Left thigh abraded right knee and right index finger injured

24-Jun-2003 John Marrack M 60 08h00 USA Hawaii Makua Beach Oahu Swimming Right foot bitten

10-May-2003 Koa Paulo M 20 11h45 USA Hawaii Between Magic Sands Beach and Kahaluu Beach on the Kona coast Swimming Right calf & heel bitten




Ein weiters Beispiel
http://www.focus.de/wissen/natur/tiere- ... 78765.html

"Tatsächlich ist die Gefahr eines Haifisch-Angriffs für Menschen äußerst gering. Weltweit registriert die Universität von Florida jährlich rund 80 unprovozierte Attacken der Raubfische auf Menschen, nur ein Bruchteil davon endet tödlich. Meist lassen die Fische nach einem Testbiss wieder von Schwimmern ab. Im Jahr 2012 verloren insgesamt sieben Menschen bei Hai-Angriffen ihr Leben."


1.15-Jan-2012 Lungisani Msungubana South Africa
2.31-Mar-2012 Peter Kurmann Australia
3.19-Apr-2012 David Lilienfeld South Africa
4.07-Jul-2012 Karen Lee Australia
5.14-Jul-2012 Ben Linden Australia
6.23-Jul-2012 Alexandre Rassica Reunion
7.20-July-2012 Shaka Galera Trinidad



8.26-Aug-2012 Tiago José de Oliveira da Silva Brazil
9.23-Oct-2012 Francisco Javier Solorio Jr California
10.22-Nov-2012 Fernando Cardenas Garcia Mexico
11.25-Dec-2012 Liya Sibili South Africa

Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5594
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 23 Aug 2013 09:19

Wie ist es mit dem Gesetz der Serie? Ich habe das Gefühl, so etwas gibt es tatsächlich ... drei in fünf Tagen ...

http://sharkattacksurvivors.com/shark_a ... d0a891581c



08/18/2013 - Jimmy Napeahi - Hawaii
by alb » Mon Aug 19, 2013 8:38 am
0 Replies
2588 Views
Last post by alb View the latest post
Mon Aug 19, 2013 8:38 am

08/14/2013 - Jana Litteropp - Hawaii *** Fatal ***
Attachment(s) by alb » Thu Aug 15, 2013 9:39 am
4 Replies
5547 Views
Last post by helmi View the latest post
Wed Aug 21, 2013 7:36 pm

08/13/2013 - Female - Hawaii - No Injury
Attachment(s) by alb » Tue Aug 13, 2013 10:55 pm
0 Replies
2962 Views
Last post by alb View the latest post
Tue Aug 13, 2013 10:55 pm
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Stanley
Profi
Profi
Beiträge: 50
Registriert: 16 Aug 2011 12:33

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Stanley » 23 Aug 2013 22:11

Erstaunlich das der immer noch als Experte gilt.

http://www.rp-online.de/gesundheit/news ... -1.3619037

Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5594
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 26 Aug 2013 18:33

Stanley hat geschrieben:Erstaunlich das der immer noch als Experte gilt.

http://www.rp-online.de/gesundheit/news ... -1.3619037
Ich möchte mich da aus kollegialen Gründen nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen... Freilich, (beispielsweise) der folgende Satz ist für mich dennoch fragwürdig: "Ich weiß, das klingt schwierig und es ist natürlich tragisch, was Jana passiert ist, aber wir Menschen müssen verstehen, dass eigentlich jeder Haiangriff zu 100 Prozent durch unser eigenes Fehlverhalten ausgelöst wird"...

Haiangriffe gehören immer noch zu einem unbekannten Universum, wenn wir es völlig ideologiefrei betrachten. Ein Wissenschaftler sollte mit Aussagen wie "...zu 100 Prozent..." zurückhaltend sein. Was ist schon zu 100 Prozent sicher?

Auf der einen Seite stimmt es, dass es tausendfach oder zehntausendfach mehr Unfälle geben müsste, wenn die Haie uns Menschen im Wasser wirklich gezielt nachstellen würden. Auf der anderen Seite würde ich Haie nicht verharmlosen, diese mächtigen Kreaturen mit scharfen Zähnen und hunderten Millionen Jahren Erfahrung mit dem richtigen Einsatz dieser Waffen. Mir gefallen Experten, die zurückhaltend sind und zugeben, dass wir das Verhalten der Haie (noch) viel zu wenig verstehen.
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Benutzeravatar
fidelfisch
Profi
Profi
Beiträge: 494
Registriert: 02 Jan 2009 15:05
Wohnort: Berlin

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von fidelfisch » 09 Sep 2013 11:03

Migrationsrouten der Weibchen vielleicht für Attacken verantwortlich:

http://www.innovations-report.de/html/b ... 19444.html

Stanley
Profi
Profi
Beiträge: 50
Registriert: 16 Aug 2011 12:33

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Stanley » 09 Sep 2013 21:03

Dr. Robert Hofrichter hat geschrieben:Ich möchte mich da aus kollegialen Gründen nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen... Freilich, (beispielsweise) der folgende Satz ist für mich dennoch fragwürdig: "Ich weiß, das klingt schwierig und es ist natürlich tragisch, was Jana passiert ist, aber wir Menschen müssen verstehen, dass eigentlich jeder Haiangriff zu 100 Prozent durch unser eigenes Fehlverhalten ausgelöst wird"...

Haiangriffe gehören immer noch zu einem unbekannten Universum, wenn wir es völlig ideologiefrei betrachten. Ein Wissenschaftler sollte mit Aussagen wie "...zu 100 Prozent..." zurückhaltend sein. Was ist schon zu 100 Prozent sicher?

Auf der einen Seite stimmt es, dass es tausendfach oder zehntausendfach mehr Unfälle geben müsste, wenn die Haie uns Menschen im Wasser wirklich gezielt nachstellen würden. Auf der anderen Seite würde ich Haie nicht verharmlosen, diese mächtigen Kreaturen mit scharfen Zähnen und hunderten Millionen Jahren Erfahrung mit dem richtigen Einsatz dieser Waffen. Mir gefallen Experten, die zurückhaltend sind und zugeben, dass wir das Verhalten der Haie (noch) viel zu wenig verstehen.

Der ein oder andere Kollege hat damit wohl weniger Probleme. :wink:

Im ernst...ich kann die Haischützer ja durchaus verstehen,das sie versuchen den Hai in ein positiv(er)es Licht zu rücken. Aber was Ritter macht ist meines Erachtens fast schon kontraproduktiv.
Wer ist denn ernsthaft in der Lage still zu halten wenn sich ein solches Tier in Arm oder Bein verbeisst?!
Ebenso halte ich seine Ansichten die "Sprache de Haie" zu lernen um sich vor Haiattacken,bzw. Unfällen,zu schützen für vollkommen realitätsfern.
Die meisten Opfer sind Schwimmer und Surfer. Die werden sich kaum Gedanken darüber machen,womöglich von einem Hai attackiert zu werden,sich also auch nicht über deren Verhalten informieren...weil die Mehrzahl dann gar nicht erst ins Wasser gehen würde.
Zudem haben die meisten Opfer den Hai erst bemerkt,wenn es zu spät,bzw. wenn der Angiff bereits erfolgt war. Da nützt es einem wenig bis nichts,wenn man den Bullenhai-Dialekt,oder den Tigerhai-Slang aus dem Eff Eff beherrscht

Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5594
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Re: Forschungsprojekt soll Ursachen der Hai-Angriffe klären

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 10 Sep 2013 17:30

Stanley hat geschrieben: Wer ist denn ernsthaft in der Lage still zu halten wenn sich ein solches Tier in Arm oder Bein verbeisst?!
Ebenso halte ich seine Ansichten die "Sprache de Haie" zu lernen um sich vor Haiattacken,bzw. Unfällen,zu schützen für vollkommen realitätsfern.
Die meisten Opfer sind Schwimmer und Surfer. Die werden sich kaum Gedanken darüber machen,womöglich von einem Hai attackiert zu werden,sich also auch nicht über deren Verhalten informieren...weil die Mehrzahl dann gar nicht erst ins Wasser gehen würde.
Zudem haben die meisten Opfer den Hai erst bemerkt,wenn es zu spät,bzw. wenn der Angiff bereits erfolgt war. Da nützt es einem wenig bis nichts,wenn man den Bullenhai-Dialekt,oder den Tigerhai-Slang aus dem Eff Eff beherrscht
Tja, lieber Stanley, dagegen lässt sich schwerlich etwas sagen... 8) Seitdem ich in den letzten Jahren die Berichte auf http://sharkattacksurvivors.com/ systematisch verfolge, habe ich auch den Eindruck, dass nur die wenigsten Opfer eine Chance hatten sich Gedanken über irgendwelche Signale und die Körpersprache von Haien zu machen. Es trifft nur selten Taucher, die den Hai sehen. Sehr oft aber Surfer, die bis zum Augenblick des Unglücks keine Ahnung haben... Ich halte manche Argumente der Haischützer schon seit Jahren für kontraproduktiv.
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Antworten

Zurück zu „Haie - mare-mundi Aktivitäten“