Meeresgedicht

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Aquarella
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Meeresgedicht

Beitrag von Aquarella » 01 Apr 2015 21:56

Gerade frisch verfasste Zeilen meines Herzens, die empor sprangen wie das Licht der Harmonie:

So nah und doch so fern

In der tiefsten Stelle des Meeresgrundes war die Imagination meiner Seele angekommen.

War ich körperlich noch nie anwesend dort in dieser Tiefe, so fühlte ich mich doch im Geiste vollkommen.

Am Hafen der Sehnsuchtserfüllung ankerte das Boot der Hoffnung mit seinem ganzen Charme und deckte die Früchte meiner Emotionsinstrumente mit Niedlichkeit zu, um ans Ziel zu gelangen,

Einst eingepflanzt im Muschelrauschen der Enthusiasmuswasserfälle, die einst den Klang der Wellen aus dem Stoff der Hingabe schneiderten, mit so viel Harm und doch Befreiung, wobei sie das Licht selbst in jeder Höhle der weißen Raucher fanden und durchdrangen.

° So nah an der Unendlichkeit dran, so weit von der Wirklichkeit entfernt.

In der Quelle jener Ursprungsmitte gebar der Duft der Erkennbarkeit der sich selbst umschließend im ewigen Zyklus im Spiegel der Sinnesbeflügelung schwimmen ging, um das Kleid der aus ihm entfachten Glücksgefühle mit Lebendigkeit zu schmücken.

Weil die Brücke des Silentiums mit dem Kompass der Warmherzigkeit zum Ufer der Schwerelosigkeit führt , um sich in der aus Güte gesponnenen Obhut dieses Momentes mit seinen Werkzeugen nieder zu legen, neue Hügel zu erklimmen und jedes Sein mit seiner Anwesenheit zu beglücken.

Im Horizont der Meeresdecke von Wachsamkeit umschlungen und sprießend wie ein Regenbogen dessen Farbenpracht keine Grenzen kennt ist die Tauchstation nun im Sand neben den Fischen gestrandet und singt ein Bild von all diesen in der Wirklichkeit aufgewachten Träume.

Von Zeitlosigkeit geprägt und Unvergänglichkeit in diesem Sinne erworben, auch wenn ich in einer anderen Gegenwart eingebettet bin, so tauchen die Melodien meiner Innigkeitsschwärme doch immer weiter in die von Unendlichkeit gemalten Tiefen des Meeres hinein, in einer Einheit mit salzigen Bäumen.

° Körperlich ganz woanders, doch im Geiste bin ich im Meer tauchen.

Im Tempel meines Geistes, der Gedanken gebärend dem Bann des Meeres folgt von dessen vollkommener Schönheit er sich verschlingen lässt, gehe ich dank dem Faden meiner Gefühle auf Wanderschaft als befände ich mich wirklich im Meer, indem meine Empfindungsströme tauchen.

Bin ich auch nur im Geiste mit Anwesenheit gekleidet, so verspüre ich doch in jeder Hinsicht eine Verbundenheit zu all den Pflanzen und Tieren die gefühlt wie ich umher schwimmen und wenn dieses Ereignis nur eine Metapher für mich sei, so schöpfte ich doch das Wissen darüber wie sehr sich dieser Ort in mir ausweitet, um mich niemals zu verlaufen.

Die Meereskarte der Erinnerung ist immer an meiner Seite und wenn ich auch in Wirklichkeit nicht tauche, so vollziehe ich dieses Ereignis doch mit Verzauberung in den Wurzeln meines Geistes und vernehme diese Nähe zu allem, mag ich doch noch so weit entfernt sein.

Aus dem Labyrinth der Haie geflohen und wieder den ruhigen Platz der Clownfische entdeckt reite ich wie ein Vogel auf den Wellen dieses Meeresgrundes entlang und habe die Erkenntnis aus dem Magma der Harmonie gegossen, um es im Papageien dieses Salzes in süßes Geflüster zu verwandeln, damit niemals ein Errungenes Wissen in den Algen meiner Sehnsüchte verlernt sei.

°Jedes Schwimmen durch den Ozean entfaltet für mich einen empfundenen Zyklus aus Ewigkeit.

Ja tief in jener Quelle meiner Seele, in der alle Schätze der Abenteuer gelagert sind, bin ich überall im Universum gewesen, in allen Ozeanen der Erde, unter der dicken Eisschicht von Europa, im Methan von Titan, in Meeren anderer Sonnensysteme und noch unendlich weiter.

War ich körperlich doch bisher kaum irgendwo, so kann mein Geist mit seinen Flügeln überall hinreisen, wo auch die tanzenden Fische mit den schwimmenden Vögeln in Verbundenheit stehen, und sich jede Temperatur ins Gegenteil verkehrt sofern ich es mir wünsche, mein Herz erblüht so heiter.

Das Überall ist Hier, das Jetzt ist Immer, was schon längst geschehen noch vor uns liegend, was noch kommend längst vergangen, alles in der Einheit der Gegenwart verschmolzen die Vergangenheit und Zukunft miteinander vereint.

In dieser Singularität vor jedem Urknall, die das gesamte Universum beinhaltet, die alles ist was existiert lässt mich selbst vom am weitesten entferntem ganz nah dran sein, weil sich dieser selbst umschließende und umschlingende Zyklus, der aus Fraktalen Unendlichkeit entfacht, ist nun meine Reise tief verinnerlicht.

Ein Multiversum aus unendlich vielen Universen, das in sich selbst immer wieder kehrt und auch in jener Kettenreaktion Beeinflussungen in sich tragen kann, bringt mein Herz zum Leuchten und bedeckt meinen Geist mit Flügeln zum Schweben, damit jedes Sein wieder wie ein Stern lacht und mir jedes Ereignis aus der Begeisterung spricht. :D

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