Lisa am Meer: Veränderungen beginnen immer zuerst bei einem selber

Veränderungen beginnen immer zuerst bei einem selber – dieser sehr einfache, aber aussagekräftiger Satz ist mir lange im Kopf geblieben. Wie kann man andere Menschen für ihr Handeln verurteilen und über die Missstände in der Welt verärgert sein, wenn man nicht selber sein bestmöglichstes tut um dagegen zu steuern und seine Lebensweise überdenkt?

Ein Bericht von Lisa Gassen, MareMundi station Krk

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Das Meer hatte für mich schon immer etwas Anziehendes. Als ich jedoch vor vier Jahren meinen Tauchschein am Great Barrier Reef machte, konnte ich kaum glauben welche Schönheit sich unter Wasser befindet. Ich war sofort gefesselt von diesem Lebensraum und neugierig was sich hinter diesen so vielen verschiedenen Lebensformen verbirgt.

 

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Vor dieser Zeit wusste ich nicht welchen Weg ich später einmal im Berufsleben einschlagen sollte, nach den Erlebnissen Unterwasser wusste ich jedoch, dass ich mehr über das Meer wissen muss und Meeresbiologie studieren möchte.

 

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Nun habe ich bereits meinen Bachelor in Biologie abgeschlossen und werde ab Oktober 2016 meinen Master in Meeresbiologie an der Universität Rostock beginnen. In der Zeit zwischen dem Bachelor und Master habe ich nun endlich mehr Zeit mich aktiv für den Schutz der Meere einzusetzen.

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Als ich im Internet auf der Suche nach einem Praktikum die MareMundiSeite entdeckt habe, war ich sofort begeistert. Die Mischung aus Forschung, Aufklärung und Schutz hat mich sofort überzeugt. Wenn ich eins gelernt habe in den letzten Jahren während meines Studiums, dann dass die Weltmeere durch viele negative Einflussnahmen des Menschen stark bedroht sind und drohen aus den Fugen zu geraten, wenn wir nicht alle bald etwas an unserer Lebensweise ändern.

Deshalb möchte ich meinen Teil beitragen und unterstütze eine Organisation wie MareMundi.

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Nun neigt sich die Zeit in Punat bereits dem Ende zu und ich kann ein Fazit ziehen. Meine Erwartungen haben sich vollkommen erfüllt. Ich habe hier nicht nur die Möglichkeit bekommen mehr über das Ökosystem und die Geschichte des Mittelmeers zu lernen, sondern habe auch viele interessante Menschen getroffen. Zudem durfte ich zwei Masterstudenten bei der Bearbeitung ihrer Abschlussarbeit über die Schulter schauen und ihnen helfen: MareMundi-Projekt Posidonia – Episode 1  und MareMundi-Projekt Posidonia – Episode 2 .

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Besonders die Arbeit mit den Schülern hat Spaß gemacht und ich habe das Gefühl, dass wir den Schülern etwas mit auf den Weg geben konnten und sie ein besseres Bewusstsein für die Natur und den Lebensraum Meer entwickelt haben. Ich selber nehme ebenfalls neues Wissen und tolle Eindrücke mit nach Hause und werde mit viel Energie in mein Masterstudium starten.

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Es war eine großartige Erfahrung für MareMundi zu arbeiten und ich werde die Ausflüge auf dem Boot und das Team sicher vermissen!

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Fotos: Lisa Gassen und das Team von MareMundi

 

Unter Aktuelles bietet MareMundi regelmäßig spannende und interessante Berichte über das Meer!

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