mare-mundi heißt Leser in der Welt der Robben willkommen!

Das neue Kinder- und Jugendbuch von Robert Hofrichter Entdecke die Robben kommt diese Tage auf den Markt. Wie andere Tierarten und Meeresbewohner auch, verlieren viele Robbenarten durch negative Aktivitäten der Menschen, Umweltverschmutzung und den globalen Klimawandel ihre Lebensgrundlage. Im Mittelmeer steht die einzige mediterrane Robbe, die Mönchsrobbe (Monachus monachus), am Rand der Ausrottung. 

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Robert Hofrichter bei einer Fotopirsch auf Galápagos: Es ist nicht so einfach einer Robbe so nahe zu kommen, dass ein gutes Bild gelingt. Einige Meter weiter hinten kreisen die Galapagoshaie (siehe unten), die auf ihre Chance warten. Jungrobben sind immer gefährdet.

Würde wir eine Rangliste der beliebtesten Meerestiere erstellen, würden wir darin die Robben sicher auf den ersten Plätzen neben den Delfinen wiederfinden. Das liegt wohl an ihrer Verspieltheit, Niedlichkeit und auch Klugheit. Ganz besonders Jungrobben entsprechen dem so genannten Kindchenschema: Sie sind rundlich wie eine Comicfigur, haben einen großen Kopf und ebenso große Augen, mit denen sie treuherzig dreinblicken sowie ein weiches, dichtes Fell. Ob wir wollen oder nicht, Tiere mit solchen Merkmalen sprechen innerhalb weniger Augenblicke mächtig unsere Gefühle an. Unser angeborener Beschützerinstinkt erwacht – wir haben das Gefühl, dieser hilflosen und niedlichen Kreatur helfen zu müssen. All das ist kein Zufall: Mit dieser Regung sorgt die Natur dafür, dass wir unsere eigenen Kinder liebevoll pflegen und beschützen.

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Bei all der Niedlichkeit einer jungen Robbe könnte man leicht vergessen, dass diese Tiere in der Zoologie – der Wissenschaft von den Tieren – zu den Raubtieren zählen. Ein ausgewachsenes Robbenmännchen – solche nennt man Bullen, was ihre Kraft nur unterstreicht – ist ein mächtiges Raubtier. Einige Robbenarten, etwa Seeleoparden aus der Antarktis, könnten sogar für uns Menschen gefährlich werden. Auch bei Revierkämpfen riesiger Seeelefanten- oder Walrossmännchen an den Küsten kalter Gewässer erkennt man schnell, dass es sich keinesfalls um Schmusetiere handelt.

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Die größten Robben und damit auch Raubtiere der Welt sind die Südlichen See-Elefanten, deren erwachsenen Männchen seltsam rüsselartig vergrößerte Nasen haben. Manche Bullen erreichen unglaubliche sechseinhalb Meter Länge und dreieinhalb Tonnen Gewicht. Die Weibchen sind mit maximal drei Metern und 600 bis 800 Kilogramm deutlich kleiner, was auf viele Robbenarten zutrifft. Die kleinsten Robbenarten wiegen etwa soviel, wie eine kleinere schlanke Frau: 50 Kilogramm. Derzeit leben auf der Erde 34 Arten von Robben.

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Die Vorfahren der Robben sahen vielleicht wie ein Fischotter oder sonst ein Marder aus. Sehr nahe verwandt mit ihnen sind auch Bären. Der gemeinsame Vorfahre trennte sich – wenn unser heutiges Wissen zutrifft – vor ungefähr 50 Millionen Jahren von den anderen Raubtieren.

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Naturfreunde aus den deutschsprachigen Ländern müssen sich zumindest an die Küsten der Nordsee oder des Europäischen Mittelmeeres begeben, wenn sie (mit viel Glück) eine Robbe erblicken möchten. Doch nur an wenigen Stellen ist dies noch möglich: Der Mensch hat die Meeressäuger in den letzten Jahrhunderten vertrieben und vielerorts ausgerottet. Die einzige Robbenart des Mittelmeeres steht leider kurz vor dem Aussterben.

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Höchste Zeit, dass wir diesen wunderschönen Tieren mehr Aufmerksamkeit schenken. Um Robben besser kennen lernen zu können, hilft Dir dieses Buch.

 

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Rund um die Robbenkolonien kreisen auf Galapagos die Haie. Hammerhaie werden den Robben kaum gefährlich, doch Galapagoshaie um so mehr: Sie gehören mit fast vier Metern Länge zu den gefährlichsten Feinden der Robben rund um die paradiesische, aber gefährdete Inselgruppe.

 

Text und Fotos: Robert Hofrichter

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  1. […] Jugendbuch von Robert Hofrichter Entdecke die Robben aufmerksam gemacht, z. B. in diesem Beitrag: mare-mundi heißt Leser in der Welt der Robben willkommen! Nun ist das attraktive und informative Buch für jüngere Leser nach einigen Verzögerungen […]

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