MareMundi station Plakias/Kreta: hoher meeresbiologischer Besuch aus Wien

Seit 2015 berichtet die Internetseite von MareMundi regelmäßig von der meeresbiologischen Station Plakias/Kreta, die in Kooperation mit der Tauchbasis dive2gether und Mag. Dr. Andreas Traxler (Biologische Forschungsstation ZORA in Lentas, Kreta) errichtet worden ist. Seit 2016 ist die Station durch die Biologin Martina Stockinger BsC. aus Wien ständig besetzt und bietet dem interessierten Publikum spannende meeresbiologische Programme an. Im Juni besuchte eine Abordnung von erfahrenen Meeresbiologen aus Wien die Biostation, um die Unterwasserlandschaft zu erkunden und die Chancen für verstärkte Meeresschutzmaßnahmen im Süden Kretas zu ermitteln.

Mehr für den Meeresschutz und die Umweltbildung auf Kreta erreichen!

Weitere Berichte über die MareMundi Station Kreta finden Sie hier: 1, 2, 3, 4

 

Besuch von der Universität Wien und dem Haus des Meeres kündigt sich an

Im Juni 2016 besuchten drei renommierte Biologen der Universität Wien die neue meeresbiologischen Feldstation von MareMundi in Plakias: Dr. Mag. Daniel Abed-Navandi ist stellvertretender Direktor und Kurator Meeresaquarium im Haus des Meeres in Wien sowie MMag. Ivo Gallmetzer und DI Mag. Alexandra Haselmair, beide mit der Universität Wien verbundene erfahrene Meeresbiologen. Unsere Jungbiologin Martina Stockinger und das ganze Team freute sich über die wertvolle Unterstützung, denn die Ziele der Station sind hochgesteckt.

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Das Team der Tauchbasis mit Martina Stockinger von MareMundi (links im Bild) und den Meeresbiologen Ivo Gallmetzer (2. v. r.), Alexandra Haselmair (4. v. r.) und Daniel Abed-Navandi (3. v. r.). Die Aufgabenstellung lautete: Wäre es möglich im Süden Kretas ein Meeresschutzgebiet einzurichten?

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Gemeinsam wurden Plankton und Sandproben entnommen um sie unter dem Stereomikroskop zu analysieren. Die Meeresbiologen haben die Küstenregion um Plakias genauer unter die Lupe genommen, ob mit Tauchausrüstung vom Boot oder Strand aus oder schnorchelnd und freitauchend.  Die vier Biologen verschafften sich einen ersten Überblick über die Ökosysteme dieser Region. Historische Information über Fischbestände und aktuelle Fangzahlen wurde durch Gespräche mit in Plakias beheimateten Fischern erfragt. Es ging darum ein Gebiet zu selektieren, welches für das langfristige Ziel der meeresbiologischen Feldstation, ein Meeresschutzgebiet zu errichten, am besten geeignet wäre.

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Gespannt wartet das Team der Station auf die wissenschaftliche Auswertung dieses Besuches.

Ein großes Dankeschön an die Meeresbiologen aus Wien für ihre großartige Hilfe!

 

Wollen auch Sie mehr für den Meeresschutz erreichen? Wir freuen uns über jede Unterstützung! Mehr Informationen unter office@mare-mundi.eu.

 

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