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Der Schildfisch-DNS auf der Spur

Maximilian Wagner MSc, Mitarbeiter und Lektor an der MareMundi…

Im Gespräch mit dem Malakologen, Meeresbiologen und Naturschützer Dr. Hubert Blatterer

Welche Geschichten erzählen große Muscheln und kleine Schnecken…

Auch Sie können helfen: Mikroskope als Leihgaben an MareMundi

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Schulen, Lehrer, Unis, Professoren, Institute Mit alten Mikroskopen…

Aus der Geschichte der Meeresforschung am Roten Meer: das RSEC in Dahab

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Im Herbst 2002 reiste der Meeresbiologe Robert Hofrichter…

Geplante Forschungsprojekte

Schule am Meer, schule-am-meer.eu, mare-mundi, Krk, Kroatien, Meeresbiologische Projektwoche, MeeresbiologiePosidonia oceanica (Neptungras) in der nördlichen Kvarner Bucht – ihr Rückgang und mögliche Ursachen

Posidonia oceanica ist ein Endemit des Mittelmeeres, der nicht im Atlantik vorkommt. Vermutlich handelt es sich um ein Tethys-Relikt, da die nächsten Verwandten aus der Gattung in Australien vorkommen. Die ökologische Bedeutung der Art für das mediterrane Ökosystem ist enorm und kann nicht hoch genug eingeschätzt werden (vgl. Hofrichter, 2001). Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass dieses an sich oligotrophe Mittelmeer ohne Posidonia nicht das wäre was es ist. Die dichten Seegraswiesen sind das ökologische Rückgrat des gesamten Ökosystems und die Grüne Lunge des Meeres.

Mit Sorge beobachten ältere Taucher und Biologen, die sich an den Zustand vor 50 Jahren erinnern können, dass sich Posidonia allmählich aus den nördlichsten Bereichen der Kvarner Bucht zurückzieht, ebenso wie das Phytal der Felsküsten, die Algen. Das bedeutet eine beträchtliche Degradierung des Ökosystems und Rückgang der Biodiversität – denn dichte Seegraswiesen bilden die Lebensgrundlage unzähliger Arten.

Hier geht es zur Projektbeschreibung: Posidonia oceanica (Neptungras) in der nördlichen Kvarner Bucht – ihr Rückgang und mögliche Ursachen