So kompetente Referent/innen habe ich selten erlebt: Das BRG Wörgl besuchte Ende Juni 2016 die mare-mundi Station Krk in Punat

 

Unterwegs von Punat nach Stara Baska.

Unterwegs von Punat nach Stara Baska.

 

„So kompetente Referent/innen habe ich selten erlebt“, schreibt einer der vier LehrerInnen dieser Gruppe http://www.brg-woergl.at/wir/lehrerinnen/ in den Feedback-Bogen von mare-mundi, „die ihre Ideen so offensichtlich leben und so persönlich auf die SchülerInnen eingehen“.

Abschlussfoto mit dem Gymnasium Wörgl (Tirol) vor dem Labor der mare-mundi Station Krk.

Abschlussfoto mit dem Gymnasium Wörgl (Tirol) vor dem Labor der mare-mundi Station Krk.

 

Wir bedanken uns für diese freundliche Einschätzung, die uns doch ein wenig stolz macht!

„Die Präsentationen waren z.T. wirklich sehr gelungen, vor allem der Rap über den Meerfenchel wird nicht so schnell vergessen werden“, schreibt die Internetseite der Schule in einem Bericht. Gemeint waren kreative Darstellungen von ausgesuchten Organismen aus dem Lebensraum Litoral (Küstenzone) durch Schüler. Diese eine werden wir auch nicht vergessen, denn sie ist auf einem Kurzvideo festgehalten.

Nummulitenkalk ist auf Krk häufig zu finden und Teil des Unterrichts an der mare-mundi Station Krk. Im Volksmund wurden diese Foraminiferen auch Münz(en)steine genannt. Die kreisrunden oder elliptisch geformten Einzeller waren im Urmittelmeer Tethys einst so häufig, dass ihre Skelette heute ganze Gebirgszüge bilden.

Nummulitenkalk ist auf Krk häufig zu finden und Teil des Unterrichts an der mare-mundi Station Krk. Im Volksmund wurden diese Foraminiferen auch Münz(en)steine genannt. Die kreisrunden oder elliptisch geformten Einzeller waren im Urmittelmeer Tethys einst so häufig, dass ihre Skelette heute ganze Gebirgszüge bilden.

 

„Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit einer sehr interessanten und informativen Einheit zum Thema Mittelmeer“, schreibt der Bericht. In diesem Vortrag versucht Robert Hofrichter das Mittelmeer in seiner Ganzheit darzustellen und seine Bedeutung als Wiege der europäischen Zivilisation hervorzuheben. Eine Stunde dafür erscheint dem Vortragenden viel zu kurz, dennoch gelingt es immer wieder Schüler und Lehrer für wenig bekannte Aspekte des Mittelmeeres zu begeistern (non plus ultra … und die Säulen des Herakles).

Für erfahrene Taucher und Schnorchler erscheint es leicht die häufigen Fischarten der Adria zu erkennen. Im Bild ein Schriftbarsch (Serranus scriba). Doch für viele Schüler ist praktisch jede der gesichteten Fischart neu und unbekannt. Eine Herausforderung für die Kursleiter: Wie kann man sich all die Arten und Familien nur merken?

Für erfahrene Taucher und Schnorchler erscheint es leicht die häufigen Fischarten der Adria zu erkennen. Im Bild ein Schriftbarsch (Serranus scriba). Doch für viele Schüler ist praktisch jede der gesichteten Fischart neu und unbekannt. Eine Herausforderung für die Kursleiter: Wie kann man sich all die Arten und Familien nur merken?

 

Der gesamte Bericht der Schule findet sich auf der Schulwebseite siehe http://www.brg-woergl.at/leben/news/newsdetails/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=253&cHash=d17a4ef040bd07198042763101b7e83d

Abschließend noch ein Zitat über den Mittwoch, einen besonders gelungenen Tag: Am Mittwoch starteten wir gleich morgens mit der nächsten Bootstour. Während dieser Tagestour wurden Delphine gesichtet, Möwen gefüttert, eine Doline besichtigt, am Strand gegrillt und gegessen und nachmittags im Zuge eines Arbeitsauftrages Tiere und Pflanzen gesucht, gejagt und teilweise auch erfolgreich gefangen. Die Präsentationen waren z.T. wirklich sehr gelungen, vor allem der Rap über den Meerfenchel wird nicht so schnell vergessen werden. Nach dieser theoretischen Einheit ging es weiter zu einer Steilküste, an der wir Gänsegeier sehen und erneut im kristallklaren Wasser schnorcheln und baden konnten.

Die Sichtung von Delfinen gehört zu den Highlights für jede Schülerexkursion. Nicht jede Gruppe hat das Glück; bei dem Gymnasium aus Wörgl hat es aber besonders gut funktioniert. Ein Familienverband von Großen Tümmlern (Tursiops truncatus) näherte sich unseren Booten bis auf wenige Meter.

Die Sichtung von Delfinen gehört zu den Highlights für jede Schülerexkursion. Nicht jede Gruppe hat das Glück; bei dem Gymnasium aus Wörgl hat es aber besonders gut funktioniert. Ein Familienverband von Großen Tümmlern (Tursiops truncatus) näherte sich unseren Booten bis auf wenige Meter.

 

Tja, was für ein besonderer Tag war dieser Mittwoch zwischen Krk und Plavnik! Das Team von mare-mundi war genauso begeistert wie die Schüler, und selbst Kapitän Tony von der Kosljun spricht noch Wochen später darüber. Während des Vortrags von Robert für die Schüler an Bord wurden gerade die Großen Tümmler in der Nordadria erwähnt… Als ob es ein Zauberwort wäre, zeigten sie sich im selben Augenblick, vielleicht um die zehn bis zwölf Tiere, vielleicht auch mehr. Sie schwammen in den Bugwellen der Boote, sprangen aus dem Wasser und sogar einen Delfinmama mit einem Jungtier ließ sich blicken. Die Begeisterung der Schüler, der Lehrer, des teams von mare-mundi und der Crew der Kosljun war groß!

Unterwegs nach Plavnik, diesmal mit zwei Schiffen: Kosljun und Bela.

Unterwegs nach Plavnik, diesmal mit zwei Schiffen: Kosljun und Bela.

 

Wir haben gelernt, wir haben geschnorchelt, wir haben viel Spaß gehabt und … mediterrane Kreistänze getanzt haben wir abends auch. Eine wunderbare Woche mit dem BRG Wörgl, sagt das Team von mare-mundi!

Der Jungbiologe Michael Kriegl aus Wien hat unser Projekt auf Krk einige Wochen lang unterstützt. Danke für die angenehme Gesellschaft!

Der Jungbiologe Michael Kriegl aus Wien hat unser Projekt auf Krk einige Wochen lang unterstützt. Danke für die angenehme Gesellschaft!

 

Und was sagen die Schüler aus Wörgl selbst?

  • Wir haben uns sehr gefreut, dass es so supa war … ein Hoch auf unseren Ivan und Busfahrer Michael und die kleine Sophie, die große Regina, den alleswissenden Robert, und den chilligen Michael, und der beste war natürlich unser IVAAAAAAAN! (Erklärung der Redaktion: … das war der Kapitän der Bela, Ivan, der uns mit seinem Schiff begleitet hat, da die Kosljun allein nicht alle 50 Schüler aufnehmen konnte).
  • Ich habe die Bedeutung des Meeres und das Leben im Mittelmeerraum näher erfahren …
  • Die meeresbiologische Woche war sehr spannend, trotz hohen Temperaturen …
  • Es war fantastisch z. B. Ivan und die Begleiter (von mare-mundi). Liebe Grüße Kilian und Klemi
Plastik im Meer zählt zu den größten Umweltproblemen der Gegenwart. Die Plastikbelastung in der Kvarner Bucht wird von Jahr zu Jahr immer unerträglicher: Hier Fotos von Plavnik; den Strand haben wir in den letzten zwei Monaten mindestens fünfmal sauber gemacht. Die mare-mundi Station auf Krk gibt es seit acht Jahren, so massiv wie jetzt war diese tödliche Fracht (etwa für die hier lebenden Delfine) noch nie. Wir Konsumenten können den ersten Schritt machen: Plastik - so gut es geht - vermeiden, reduzieren!

Plastik im Meer zählt zu den größten Umweltproblemen der Gegenwart. Die Plastikbelastung in der Kvarner Bucht wird von Jahr zu Jahr immer unerträglicher: Hier Fotos von Plavnik; den Strand haben wir in den letzten zwei Monaten mindestens fünfmal sauber gemacht. Die mare-mundi Station auf Krk gibt es seit acht Jahren, so massiv wie jetzt war diese tödliche Fracht (etwa für die hier lebenden Delfine) noch nie. Wir Konsumenten können den ersten Schritt machen: Plastik – so gut es geht – vermeiden, reduzieren!

 

Sehr wichtig war uns die Meinung der Lehrer:

  • Sehr gut aufgebaut, organisiert und umgesetzt. Sehr kompetente und souveräne Leitung & Mitarbeiter, sehr bemüht und engagiert. Alles in allem nur zu empfehlen. eine sehr tolle Woche!
  • Eine absolut super Erfahrung!
  • Es war die beste Klassenreise, an der ich je teilgenommen habe; alle waren motiviert und wurden angesprochen!
  • Ich habe selten so kompetente Referent/innen erlebt, die ihre Ideen so offensichtlich leben und so persönlich auf die SchülerInnen eingehen!
Die Pferdeaktinie (Actinia aequina) gehört zu den typischen Bewohnern des Felslitorals. Die Schüler lernen während der Exkursion, dass sie ziemlich genau die Mittelwasserlinie anzeigt, und man erkennt durch sie sofort, ob gerade Flut oder Ebbe ist.

Die Pferdeaktinie (Actinia aequina) gehört zu den typischen Bewohnern des Felslitorals. Die Schüler lernen während der Exkursion, dass sie ziemlich genau die Mittelwasserlinie anzeigt, und man erkennt durch sie sofort, ob gerade Flut oder Ebbe ist.

 

Liebes BRG Wörgl, wir hoffen euch bald wieder bei ins in Punat/Krk begrüßen zu dürfen!