Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Alles rund um die Seychellen, unsere Reef Check-Studie und geplante Projekte

Moderatoren: rebecca, julian, Ellen, Maxchifle, A-Team

Antworten
Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5602
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 18 Apr 2012 14:40

Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

BildBildBild

Bild

:arrow: Die nächste Seychellenexkursion von mare-mundi: ab 20. Oktober 2012 https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=6262 und https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=6579 . Noch sind Plätze zu haben - mit vergünstigten Studentenpreisen!

Nach mehreren Jahren haben wir mit unserer mare-mundi Exkursion wieder einmal Aride besucht. Bei Aride, einer der bedeutendsten Vogelinseln des Indischen Ozeans, von einer „Enttäuschung“ zu sprechen wäre für einen Biologen beschämend oder zumindest unpassend. Aber wir waren mit unserem Besuch einfach zu früh dran (unser Hauptziel war diesmal die Unterwasserwelt). Um den 10. April herum sind gerade erst zögerlich die ersten Seevögel eingetroffen, aber es waren wahrlich noch nicht viele. Mir war es schon während der Überfahrt mit der Cat Cocos von Mahé nach La Digue aufgefallen (mit kurzem Zwischenstopp auf Praslin, ohne umsteigen zu müssen). Meinen Gästen habe ich die großartigen Sturmtaucher und ihre Flugkünste angekündigt, ihren dynamischen Segelflug, den man von der Fähre aus normalerweise beobachten kann. Ich konnte keinen einzigen entdecken. Und selbst die diversen Seeschwalben waren nur in geringer Zahl zu sehen.

Bild
Junger Weißschwanz-Tropikvogel (Phaethon lepturus), der kleinste der drei Tropikvögel-Arten. Er verbringt die meiste Zeit auf dem offenem Meer der tropischen Ozeane. Auf den Seychelleninseln ist er häufig zu sehen, doch am Boden brütet er nur auf den rattenfreien Vogelinseln.

Aber zurück nach Aride: von einer Million Vögeln konnte man beim besten Willen noch lange nicht sprechen... Vielleicht sind derzeit 100.000 auf der Insel? Oder noch weniger? Mit meinen früheren Besuchen jeweils zwischen August und Ende Oktober konnte man den jetzigen Ausflug einfach nicht vergleichen. So früh im Jahr war ich nur einmal auf den Seychellen, und zwar bei meinem ersten Besuch 1999. Damals habe ich aber „nur“ Cousin besucht – und alles ist mir damals großartig und unübertrefflich vorgekommen (wenn man zum ersten Mal die Küken der Feenseeschwalben aus nächster Nähe auf den Ästen beobachtet..., oder jene der Weißschwanz-Tropikvögel am Boden). Von den möglichen Dimensionen der brütenden Vogelschar auf Aride auf dem Höhepunkt der Brutzeit hatte ich damals noch keine richtige Vorstellung.

Und einmal, vielleicht 2006 oder 2007, war ich gegen Ende November wiederum zu spät dran. Das war auf Cousin. Unser Boot näherte sich der Insel, es war still, kaum eine Vogelstimme war zu hören, einige wenige weiße Feenseeschwalben und Weißschwanz-Tropikvögel flogen am dunklen Himmel, der unheilvoll die Ankunft des regenreichen Wintermonsuns ankündigte. Tja, es war sonderbar. All die Noddyseeschwalben waren weg, irgendwo in den Weiten der Ozeane verstreut, wo genau weiß niemand, oder nur wenige eingefleischte Ornithologen.

Bild
Was hat Aride, was Cousin nicht hat? Unter anderem sind es die Fregattvögel, von denen es auf Aride eine Kolonie von bis zu 5.000 Individuen gibt (diesmal waren es noch nicht ganz zo viele). Sie brüten jedoch nicht auf Aride, dafür fliegen sie bis nach Aldabra. Die Fregattvögel sind eine in den Tropen und Subtropen verbreitete Familie von Seevögeln aus der "Ordnung" der Ruderfüßer. Bekannt sind sie für den aufblasbaren roten Kehlsack der Männchen sowie ihre Fähigkeit, andere Vögel zu attackieren und ihnen die Beute abzujagen (Kleptoparasitismus). Von diesem Verhalten haben sie auch ihren Namen, mit dem die Benenner an Überfälle von Fregatten anknüpfen wollten. Die Gattung umfasst fünf Arten. Die Flügelspannweite liegt zwischen 175 und 244 cm, die Körperlänge beträgt zwischen 71 und 114 cm. Die Knochen sind sehr leicht gebaut und in extremen Maße pneumatisiert (d.h. durch Knochenbälkchen stabilisiert und luftgefüllt), so dass sie nur 5 % des Körpergewichts ausmachen – ein Rekord im Vogelreich. Mit einem Gewicht von 600 bis 1600 g sind sie im Verhältnis zur Körpergröße zudem leichter als jeder andere Vogel. Zum Gewicht trägt mit 15 bis 20 % die kräftige Brustmuskulatur erheblich bei. Die Knochen des Schultergürtels sind miteinander verwachsen, was ebenfalls ein unter Vögeln einmaliges Merkmal ist. Der Humerus (Oberarmknochen) ist relativ kurz, Ulna (Elle) und Radius (Speiche) dagegen stark verlängert. Durch all diese Merkmale sind Fregattvögel zu wendigen Flugmanövern imstande, die sie bei ihren Attacken auf andere Vögel nutzen.

Einige philosophisch-biologische Überlegungen halfen mir dann die Enttäuschung zu überwinden und sogar (eine gewisse) Freude an der Tatsache der fehlenden Vögel zu empfinden (zugegeben, es ist nicht schwer so eine Einstellung zu entwickeln, wenn man die Vogelwelt schon oft in ihrer Fülle erlebt hat und diesen Anblick kennt, viel schwieriger ist es für jene, die die Seychellen zum ersten Mal besuchen). Das Leben der Seevögel ist einfach ein Faszinosum, denn nicht zufällig tragen sie diese Bezeichnung. Mit Landvögeln kann man ihre Lebensweise nicht vergleichen, kaum ein Landvögel könnte das Leben der Seevögel auch nur einige wenige Tage lang nachmachen. Sie sind reine „Meerestiere“ und kommen an Land nur um ihr Brutgeschäft zu erledigen. Ansonsten brauchen sie das Land zu ihrem Leben nicht. Und diese zeitliche Dimension des Lebens dieser faszinierenden Tiergruppe kann man sich auf den Vogelinseln gut vergegenwärtigen. Wenn man zum richtigen Zeitpunkt da ist, ist alles voller Vögel, die Bäume, Sträucher, der Boden, die Felsen. Wenn man zu früh oder zu spät kommt, kann man sich kaum ein Bild davon machen, wie es auf der Insel zu den Stoßzeiten zugeht, vorausgesetzt man kennt das Phänomen von früheren Besuchen nicht.

Diese „harmlos aussehenden“ (auf den Schnabel der Tropikbirds trifft die Bezeichnung nicht wirklich zu), netten und niedlichen Vögelchen, trotzen neun oder zehn Monate im Jahr der Hochsee, dem Ozean, mit all seinen furchtbaren Stürmen, oft ohne je Land aufzusuchen. Sie fliegen in dieser Zeit tausende oder zehntausende Kilometer weit.

Bild
Weißschwanz-Tropikvögel (Phaethon lepturus). Vielleicht bahnt sich da eine Beziehung an...

Die Trockenheit des Aprils ließ manche Lebewesen seltener erscheinen als sonst, viele Seychellen-Tausendfüßler (Seychelleptus seychellarum) fanden wir tot am Boden oder sterbend (klingt melodramatisch, ich weiß). Das Leben im Paradies ist – wie wir seit Darwins Zeiten wissen – anders als im biblischen Gegenstück mit Friede, Freude, Eierkuchen: Der Kampf ums Überleben tobt überall. Die Hitze war fast schon unerträglich, und der Aufstieg auf den „Hill“ extrem schweißtreibend. Der Ausblick von den Klippen nach Norden war grandios wie immer, das Meer azurblau (siehe weiter unten), aber die Masse der Vögel hat gefehlt, selbst die Fregattvögel waren weniger zahlreich als sonst.

Sehr erfreulich ist die Entwicklung der einst sehr stark bedrohten endemischen Landvögel. Die extrem zutraulichen Magpie Robins zählen immer noch zu den seltensten Vogelarten der Welt, aber ihre „Rettung“ schreitet positiv voran. Wenn man so ihr übertrieben wenig menschenscheues Verhalten beobachtet, wundert man sich darüber nicht, dass sie fast ausgestorben wären (die Ratten und Katzen haben dazu wesentlich beigetragen; heute gibt es diese Vögel nur auf den rattenfreien Inseln). Es reicht immer noch der einfache Trick mit dem Kratzen am Boden und Entfernen der Laubschicht auf einem kleinen Fleckchen Waldboden, und schon sind sie da – und kommen so nahe, dass man sie in die Hand nehmen könnte.

Die Seychelles Warbler (längere Schnäbel – Insektenfresser) hingegen werden immer häufiger, von den spatzähnlichen Seychellen-Fodys (kurzer, mächtiger Schnabel – Samenfresser) ganz zu schweigen (noch vor drei oder vier Jahrzehnten sind sie mit nur wenigen Exemplaren am Rand der Ausrottung gestanden). Die können wohl getrost als gerettet bezeichnet werden. Cadburry sei Dank! (der britische Schokoladenfabrikant hat die Insel einst gekauft, unter Schutz gestellt und damit für die Nachwelt erhalten).

Eine ziemlich frustrierende Erfahrung war ein Schnorchelgang unter den Vogelklippen auf der Nordseite von Aride, das Boot hat uns nach der Inseltour hingebracht. Die von oben so schön azurblau aussehende Wasserfläche bedeckt einen riesigen Korallenfriedhof. Alles ist versandet, von den bunten Farben eines Korallenriffs ist nichts zu sehen, die wenigen Korallenfische sehen auf diesen trostlos wirkenden „Ruinen“ der einstigen Pracht auch irgendwie verloren aus. Eine Regeneration von Korallen findet kaum statt, anders als an manchen anderen Stellen (in der Praslin-Gruppe etwa beim Inselchen Ave Maria – sehr schön!). Einige riesige Büffelkopf-Papageienfische machten uns zwar Freude, jeder gesichtete Meeressbewohner sonst auch, aus ichthyologischer Sicht bemerkenswert war die hohe Artenvielfalt und Individuenzahl an diversen Nasendoktoren, von denen man mindestens vier oder fünf Spezies vorfindet. Ich habe keine Ahnung, warum dieser Platz für sie so interessant ist, nirgendwo sonst habe ich so viele Nasendoktorfische gesehen.

Bild
Dieses Bild ist zwar von Cocos und nicht Aride, aber genauso oder noch schlimmer sieht es auf Aride aus. Die Karbonatflächen, die Reste der einstigen Korallenriffe also, regenerieren sich kaum bis gar nicht. Das liegt zum Teil wohl an der Mobilität des Substrats. Auf den großen Granitfelsen hingegen wachsen die Korallen mancherorts prächtig!

Insgesamt gilt: Diesen Schnorchelgang kann man sich getrost schenken! Trotzdem lohnt es sich mit dem Boot hinzufahren, denn von unten sehen die „Vogelkippen“ sehr beeindruckend aus. Das ist für mich der einzige (mir bekannte) Punkt der granitischen Seychellen, an dem man einen Vergleich mit Galapagos ziehen kann, vor allem in den Sommermonaten (Mai-Juni bis Oktober), wenn die Brutzeit der Seevögel den Höhepunkt erreicht. Auch die Landschaft wirkt irgendwie ähnlich, die vielen Fregattvögel tragen zu diesem Eindruck sicher bei. Sogar einen Rotschwanz-Tropikvogel haben wir beobachtet – nur sechs Paare leben auf Aride. Auf den anderen granitischen Inseln sieht man diese Art gar nicht.

Dass sich kein kultivierter, gebildeter, naturverbundener und intelligenter Mensch an dem dummen und barbarischen Brauch beteiligen sollte, dicht an die Felsen heranzufahren und absichtlich Krach zu machen, damit die ganze Vogelkolonie in Panik gerät und auffliegt, braucht man hier sicher nicht näher erläutern. Man stelle sich vor jedes Boot macht es… Es lohnt sich die Bootsführer (es müssen keine Kreolen sein, etwa die Tauchboote mit europäischem Staff an Bord, die hier vorbeifahren, beteiligen sich immer wieder daran; unsere Taucher haben es mit Italienern von der Tauchbasis auf La Digue erlebt) schon vorher ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, dass man sich eine solche „Vorführung“ ausdrücklich nicht wünscht, damit die Crew nicht auf dumme Gedanken kommt.

Ebenso kann man die Bootsführer und Schnorchelguides darauf aufmerksam machen, etwa bei Cocos Island und Felicité, dass man sich nicht wünscht, dass Meeresschildkröten angefasst, angefüttert, für Fotos aus dem Wasser gehoben und sonstwie belästigt werden. Ein sehr großes Stück Arbeit muss noch geleistet werden, um „alle“ Touristen und Einheimische entsprechend aufzuklären und ihnen klar zu machen, dass ein solches Verhalten nichts mit Naturbeobachtung zu tun hat, sondern schlicht nur dumm und barbarisch ist. Besucher aus Ländern sind immer stärker vertreten, in denen die Sensibilität der Natur gegenüber noch nicht einmal in den Kinderschuhen steckt (es müssen nicht immer nur Russen sein, Italiener beispielsweise verhalten sich oft keinesfalls besser). Was man kaufen und konsumieren kann zählt – und da gehört in der Vorstellungswelt dieser Menschen ein Foto mit einem „Eingeborenen“, wie er eine Meeresschildkröte aus dem Wasser hebt, leider dazu. Es ist kein Zufall, dass es oft dieselben Menschen sind, die sich mit ihren Flossen auf die ohnehin zerstörten Riffe stellen, auf kaum etwas verzichten würden (ich habe doch bezahlt…), bis zum letzten Stück sämtliche Schneckenhäuser vom Strand aufsammeln, so dass die Population der Einsiedlerkrebse zusammenbrechen muss, irgendwelche Korallen, „Muscheln“ und Haikiefer (je größer, desto besser) als Souvenirs kaufen und aus Nichtwissen und Ignoranz andere ähnliche Dinge tun.

Aride ist immer einen Besuch wert (auch wenn die Seevögel noch irgendwo über den Weiten der Ozeane fliegen; es ist faszinierend sich das vorzustellen), und sei es nur darum, die verdienstvolle Arbeit des Naturschutzes durch die Eintrittsgebühr zu unterstützen. Freilich, Cousin ist viel näher und leichter zu erreichen. Aber Cousin ist Cousin und Aride ist Aride. Nicht einmal zwei Prozent der Seychellentouristen besuchen derzeit noch Aride, bei Cousin liegt diese Zahl wesentlich höher.

Im Oktober werden wir es wieder versuchen! :bird:

Nächste mare-mundi Seychellen Exkursion mit Dr. Robert Hofrichter findet im Oktober wieder statt :arrow: https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=6262
Studenten aufgepasst: Seychellen im Okt. 2012 günstiger! :arrow: https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=6579

Bild


Bild Bild

http://www.mare-mundi.eu , http://www.redsea-ec.org

mare-mundi, marine conservation, marine protection, marine research, education, Seychellen, Lehrerfortbildung, Exkursionen, Tauchen, Dahab, El Quseir, Schnorcheln, Tauchreise, Schnorchelreise, Biologie, Meeresbiologie, birding, Naturreisen, Seminare, Kurse, Meeresbio-Seminare, Schulen, Schüler, Universitäten, Studenten, Naturfreunde, Expeditionen, Vogelbeobachtungen, Schiffsreise, Ornithologie, Robert Hofrichter, Christian Alter, Naturschutz, Meeresschutz, Vogelparadies, Seychellen, Malediven, Papua, Rotes Meer, Red Sea, Indischer Ozean, Indian Ocean, Seychelles, nature, nature trips, expeditions, diving, biology, marine biology, marine science, RSEC, Red Sea Environmental Centre, fnz, forum natur & zukunft, Fotografie, Naturfotografie, Fotoreisen, Bioreisen, günstig Reisen, Unterwasserfotografie, underwater-photography, whalewatching, Azoren, Azores, Wale, Delfine, Pottwal, Blauwal, Seiwal, Fonnwal, [/img]Große Tümmler, Pico, Walbeobachtungen, Delfin- und Walexkursion, Forschung, Ausbildung, Nachhaltigkeit
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Benutzeravatar
Caro
Profi
Profi
Beiträge: 1502
Registriert: 16 Mär 2007 16:17
Wohnort: München

Re: Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Beitrag von Caro » 19 Apr 2012 16:08

Danke lieber Robert für den wunderbaren und vor allem sooo ehrlichen Bericht über Aride !

Leider hat mein Mann damals nach dem Besuch von Cousin "gestreikt", mit mir auch noch nach Aride zu fahren :roll:
So bleibt es als Vogelfän für mich immer noch ein Traum, dort hin zu fahren :D :wink:

Das mit den Fregattvögeln und Noddies ist mir übrigens auch schon einmal in der Karibik aufgefallen, dass die dort im Frühjahr quasi "verschwunden" waren :shock:

Liebe Grüße
Caro
"Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, hätten wir nichts erreicht. Erst wenn es uns gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS !" Zitat von Michael Aufhauser

Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5602
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Re: Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 19 Apr 2012 16:21

Danke liebe Caro! Es freut mich sehr Dich hier zu "sehen"! :)
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Kerstin
Newbie
Newbie
Beiträge: 4
Registriert: 22 Apr 2012 16:15

Re: Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Beitrag von Kerstin » 22 Apr 2012 16:49

Lieber Robert, danke für Deine interessanten Reminiszenzen und Betrachtungen!
Ich hab mich vielleicht am meisten auf die Million Vögel gefreut - aber nicht die geringste "Enttäuschung" hat sich gemeldet - da kannst Du ganz beruhigt sein. Es war auch so verfrüht ein besonderes Erlebnis, so wie es zu jeder Zeit ein Geschenk ist mit Dir unterwegs sein zu dürfen und die Natur mit Deinen Augen zu sehen!
Außerdem: wir haben fast 10 % der Weltpopulation von Magpie-Robins gesehen, ganz zu schweigen von den anderen Endemiten, den entzückenden Feenseeschwalbenküken und die wunderbare Aussicht mit Rotschwanz-Tropicvogel und Fregattvögeln - wer da trautig ist, dem ist nicht zu helfen :D
Liebe Grüße, Kerstin

Benutzeravatar
Dr. Robert Hofrichter
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Beiträge: 5602
Registriert: 08 Sep 2006 13:44
Kontaktdaten:

Re: Seychellen: ein Besuch mit mare-mundi auf Aride, April 2012

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 22 Apr 2012 17:16

:streichel: :welcome: Danke! Schön Dich hier im Forum begrüßen zu können!
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

Antworten

Zurück zu „Seychellen - mare-mundi-Initiativen“