WDW - Die Antworten der 6.Runde

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Belli
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WDW - Die Antworten der 6.Runde

Beitrag von Belli » 18 Jan 2009 20:00

BildDas große mare-mundi
Wal & Delfin Wissens-Gewinnspiel
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WDW - Die Antworten der 6. Runde




1.) Walfang
Was wurde 1864 erfunden, das den Walfang um einiges vorantrieb?
Wer hatte die Idee zu diesem Gerät?
Und was konnte man mit dieser Erfindung bezwecken?
Wie wurde der Walfang nach der Einführung der Erfindung genannt?


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Antwort:
Der kommerzielle Walfang begann vor vielen Jahrhunderten, aber zwei Entwicklungen haben in jüngster Zeit zu einem drastischen Anstieg der Tötungen geführt.
Im Jahre 1864 wurde eine neue Harpune entwickelt, die von einer Kanone aus abgefeuert werden konnte und dann im Körper des Wales explodierte.
Sie wurde von dem Norweger Svend Foyn aus Tønsberg entwickelt. Er war ein erfahrener Walfänger, der es schaffte 1868 30 Wale zu töten.
Mit seiner Erfindung begann der industrielle Walfang.


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Svend Foyn




2.) Bei einer Walart findet man Tuberkel an den Flippern. Was versteht man unter Tuberkel und welche Art hat sie an den Brustflossen?
Was bezwecken diese Tuberkel?

Antwort:
Ein Tuberkel ist ein kleiner Höcker bzw. eine knotige Schwellung auf den Flossen. Diese findet man beim Buckelwal .
Der Buckelwal ist trotz seiner Größe (10-15 m, 25-45 t) ein sehr wendiger und agiler Schwimmer. Ermöglicht wird dies u. a. durch die im Verhältnis zum Rest des Körpers sehr langen Brustflossen. Dank ihrer ausgefeilten hydrodynamischen Auslegung gestatten sie dem Buckelwal Manöver, zu denen andere, ähnlich große Walarten nicht in der Lage sind. Der Gedanke liegt nahe, dass die Tuberkel an den Flossen ein wesentlicher Grund für ihre strömungmechanische Qualität sind. Zudem ist der Buckelwal ein hinsichtlich Strömungsverlusten durchoptimierter Schwimmer, denn anders wären ihm lange Wanderungen durch die Weltmeere ohne Nahrungsaufnahme nicht möglich.


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3.) Wer ist die IWC? Was sind ihre Ziele?
Was bedeutet NMP und wann wurde ein Moratorium gegen den Walfang festgesetzt?

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Antwort:
IWC ist die Internationale Walfangkommission. Die Anfänge der IWC begannen 1931, wo sich 22 Nationen zusammenschlossen und die „Convention for the Regulation of Whaling“ vereinbarten.
1948 tritt die „Internationale Konvention zur Regulierung des Walfangs“ in Kraft mit der „Internationalen Walfangkommission“ als ausführendes Organ.
Einmal im Jahr trifft sich die IWC, um Fangquoten, Jagdmethoden, Schutzgebiete und andere Bestimmungen für den kommerziellen Walfang festzulegen. Entschieden wird durch eine Dreiviertelmehrheit. Ihre Ziele sind den Walfang zu regulieren und auch die Walbestände zu überwachen.

1974 wurden statt eines Moratoriums lediglich neue Richtlinien, die so genannte „New Management Procedure“, NMP, beschlossen. Diese sehen neue Quoten vor, die die Walbestände nicht gefährden sollen. Doch dafür fehlen wesentliche Daten über Populationsgrößen und Verbreitung der Wale.
Erst 1986 trat erst das Moratorium (Fangverbot) für den kommerziellen Walfang in Kraft.





4.) Nahrung
Die Hauptmahlzeit der großen Bartenwale besteht aus Krill.
Aber was ist Krill genau und was hat er mit Biolumineszenz zu tun?
Und was bedeutet Biolumineszenz überhaupt?

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Antwort:
Krill ist ein norwegisches Wort und bedeutet übersetzt Walnahrung. Im engeren Sinne bezeichnet Krill Euphausiden. Das sind Kleinkrebse, die Teil des Zooplanktons sind und zu den garnelenähnlichen Krebstieren der Ordnung Euphausiacea (Leuchtkrebse) gehören.
Krill bildet riesige Schwärme.
Krill wird bis zu sechs Zentimeter lang, zwei Gramm schwer und wahrscheinlich bis zu sechs Jahre alt. Der „Magen“ schimmert grün durch die transparente Haut, Anzeichen dafür, dass Euphausia superba sich überwiegend von Phytoplankton, besonders Kieselalgen ernährt, die er mit seinem Fangkorb aus dem Wasser filtert. Er wandelt die Primärproduktion direkt in ein relativ großes Tier um. Krill kann auch Algen von der Unterseite des Packeises abernten.
Krill wird auch Leuchtgarnele oder Leuchtkrebs genannt, da er in den Augenstielen und am Körper 10 Leuchtorgane besitzt, die ein blaues Licht aussenden (Biolumineszenz).
Als Biolumineszenz bezeichnet man in der Biologie die Fähigkeit von Lebewesen, selbst oder mit Hilfe von Symbionten Licht zu erzeugen. Die Erzeugung des Lichtes findet bei höher organisierten Organismen oft in speziellen Leuchtorganen statt.


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Gibt es denn jemanden, der nichts merkt, nichts von dem wundersamen Geheimnis ahnt, das über diesem Meer liegt, dessen sanfte Wogen von einem unter ihnen verborgenen Wunder zu erzählen scheinen? (Melville)

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