Rekordvideo: Griech. Tanz im Papua-Hochland begeistert Dani

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Rekordvideo: Griech. Tanz im Papua-Hochland begeistert Dani

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 10 Feb 2016 06:51

Ein spontan entstandenes Tanzvideo mit Robert Hofrichter aus dem Papua-Hochland (Baliem Valley, Dani people) bricht im Internet alle Rekorde
140.000 Klicks an 9 Tagen

Hier geht es zum Video :arrow: :arrow: :arrow: https://youtu.be/RdOgijh4wNk


Akteure: Robert und Maria Hofrichter, Karin, Kerstin (alle aus Österreich), eine Dorfgemeinschaft des Volkes Dani aus dem Baliemtal, West Papua, auf 2.000 m Meereshöhe
Kameramann: Heriman (ein Missionar der Pentecostal Church mit der kleinen Kamera von Maria Hofrichter, aufgenommen am 27. Januar 2016)
© Robert und Maria Hofrichter
www.mare-mundi.eu
office@mare-mundi.eu

Bild

Bereits zum dritten Mal an Bord des Traumschiffes AMIRA erkundete der Salzburger Meeresbiologe Robert Hofrichter im Januar 2016 unter der Fahne von mare-mundi das Gebiet von Raja Ampat, um die Unterwasserwelt des so genannten Korallendreiecks fotografisch für ein Buch zu dokumentieren. Nirgendwo sonst auf unserem Planeten bietet das Meer eine derartige Fülle an Arten wie rund um die Insel Neuguinea. Die bunte (und bedrohte) Schönheit und Vielfalt verschlägt einem den Atem – sie lässt sich kaum mit Worten beschreiben, höchstens auf Fotos zumindest teilweise wiedergeben.

Nach dem traumhaften zweiwöchigen Tauchmarathon wollte eine kleine Restgruppe das Hochland von West Papua erkunden, das politisch zu Indonesien zählt. Über Jayapura und Wamena hat die Gruppe schließlich das Baliemtal erreicht, das fast auf 2.000 m Meereshöhe liegt. Das hier lebende Volk der Dani wurde mitsamt ihrem Lebensraum im Hochtal erst in der Zeit des Zweiten Weltkriegs entdeckt. Die Menschen in West Papua wurden in wenigen Jahren in das 20. Jahrhundert katapultiert, da sie bis zu jenem Zeitpunkt ohne jeden Kontakt zur Außenwelt lebten. Das Gefühl einer anderen Epoche ist dort aber immer noch zugegen. Nun, 70 Jahre später, leben ihre alten Traditionen weiter. Je entlegener ein Dorf liegt, desto schwächer ist der Einfluss der Zivilisation. Wenige Tagesmärsche vom Tal entfernt kann man die Steinzeit (bis auf einige Gebrauchgegenstände aus Metall) auch heute noch erleben.

Beim so genannten Schweinefest (Schweine spielen in der gesellschaftlichen Struktur dieser ursprünglichen Gesellschaften nach wie vor eine Schlüsselrolle) hat eine Dorfgemeinschaft für uns vier Besucher ihren traditionellen Schmuck aufgesetzt und ihre moderne Kleidung ausgezogen, um uns einige Kriegsszenen, Tänze und Gesänge vorzuführen. Einem wirklichen Gedankenaustausch stand die sprachliche Barriere im Weg also beschlossen wir uns mit einem europäischen Tanz für den netten Empfang zu revanchieren. Die Wahl fiel auf den griechischen "falschen Sirtaki" aus Alexis Sorbas. In dem Augenblick war es bloß eine spontane Idee. Doch unsere Vorführung wurde unter den Papuas zum durchschlagenden Erfolg. Sie standen im Kreis rund um uns und manche versuchten mitzutanzen.

Noch größer war unsere Überraschung über dieses wahrlich ungewöhnliche Erlebnis in der Heimat. Nach nur acht Tagen im Internet wurde das Video von mehr als 130.00 Usern angeschaut und 3.000 Mal geteilt. So erreichte es auch Griechenland, wo es offenbar mit besonderem Interesse aufgenommen wird. Seit der Veröffentlichung des Videos in einem sozialen Netzwerk möchten hunderte Griechen täglich eine Online-Freundschaft mit dem Vortänzer schließen.

So wurde eine völlig spontane Aktion im Hochland von Papua zum virtuellen Internet-Erfolg!


Auch tanzbegeistert?
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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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Re: Rekordvideo: Griech. Tanz im Papua-Hochland begeistert D

Beitrag von Caro » 10 Feb 2016 17:10

Ihr seid wirklich die Besten !!!! :respect:

Sehr beeindruckend wie die eine Frau sogar die Schritte mitgetanzt hat !

Musik und Tanz sind eben eine SPRACHE, die alle Menschen auf der Welt gemeinsam haben :up:

Liebe Grüße
Caro
"Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, hätten wir nichts erreicht. Erst wenn es uns gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS !" Zitat von Michael Aufhauser

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