Waldrapp NEWS, September 2013

Alles rund um die fnz-Initiative: Bartgeier, Bär, Biber, Elch, Fischotter, Luchs, Steinbock, Waldrapp, Wildkatze, Wolf

Moderator: A-Team

Antworten
Benutzeravatar
mare-mundi Redaktion
Profi
Profi
Beiträge: 808
Registriert: 19 Feb 2011 13:27
Kontaktdaten:

Waldrapp NEWS, September 2013

Beitrag von mare-mundi Redaktion » 11 Sep 2013 16:14

Waldrapp NEWS, September 2013:
Johannes Fritz, Leiter des Waldrappteams, nominiert für den Indianapolis Preis 2014


Der weltgrößte Preis für Bemühungen im Artenschutz, dotiert mit einem Preisgeld von einer Viertelmillion Dollar, soll Menschen dazu ermutigen, mit neuen Ansätzen Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren.

:arrow: http://www.ibisworld.at/waldrappteam/sh ... sp?vnr=358


Neununddreißig Naturschützer, die ihr Leben der Rettung von bedrohten Tierarten gewidmet haben, wurden für den alle zwei Jahre vergebenen Indianapolis Preis nominiert, der weltweit bedeutendsten Auszeichnung für Schutz bedrohter Tierarten. Der Gewinner erhält eine Preisgeld von 250.000 Dollar sowie die Lilly-Medaille. Fünf weitere Finalisten erhalten jeweils 10.000 Dollar.

Die Arbeit der Nominierten umspannt den Globus und umfasst eine breite Palette von Arten, darunter Waldrappe, Schimpansen, Schneeleoparden, Schildkröten, Pandabären, Fledermäuse, Schwäne und viele mehr. Ein internationaler Nominierungsausschuss bestehend aus renommierten, professionellen Naturschützern und lokalen Vertretern überprüft alle Nominierungen und wählt bis zum Frühjahr 2014 sechs Finalisten. Die Preis-Jury bestimmt dann den Gewinner, der Mitte 2014 bekannt gegeben und bei der nächsten Indianapolis Prize Gala am 27. September 2014 in Indianapolis ausgezeichnet wird.

Johannes Fritz wurde auf Initiative des Schönbrunner Tiergartens nominiert. Außer ihm sind unter anderem noch folgende Kandidaten nominiert:

Jane Goodall (The Jane Goodall Institute): Die weltberühmte Primatologin beschrieb als erste die Werkzeugherstellung bei Schimpansen und motiviert Menschen rund um den Globus zur Erhaltung und zum Schutz der Tiere und der Natur.
Christophe Boesch (Max Planck Institute für Evolutinäre Anthropologie/Deutschland): Der Primatologe widmet sich dem Schutz der Schimpansen, dem Kampf gegen “Bush Meat” und der Entwicklung neuer Methoden zum Schutz wildlebender Menschenaffen.
Biruté Mary Galdikas (Orangutan Foundation International): Die Primatologin erforscht seit über 35 Jahren Ökologie und Verhalten wildlebender Orang Utans auf Borneo, baute Auffang- und Auswilderungsstationen für beschlagnahmte Orangs auf und bewahrte große Regenwaldgebiete Borneos vor der Abholzung.
Carl Jones (Mauritian Wildlife Foundation): Biologe und Pionier des angewandten Populationsmanagements, um den Rückgang stark gefährdeter Arten umzukehren; maßgeblich an der Gründung des ersten Nationalparks in Mauritius beteiligt; beteiligt bei der Erhaltung von fünf Vogelarten deren Populationen aus weniger als 10 Individuen bestanden. Finalist für den Indianapolis Prize 2012.

Der Indianapolis Preis wurde erstmals im Jahr 2006 an George Archibald, den Mitbegründer der International Crane Foundation vergeben. Der Sieger 2008 war George Schaller, Naturschützer der Wildlife Conservation Society und eine Ikone des internationalen Artenschutzes. Im Jahr 2010 wurde der Preis an Iain Douglas-Hamilton vergeben, den Gründer von Save the Elephants, ein Pionier der Elefantenforschung und Wegbereiter im Kampf gegen die Wilderei von Afrikanischen Elefanten. Steven Amstrup, Ph.D., von Polar Bears International, erhielt 2012 den Indianapolis Preis für seine Arbeiten zum Schutz der Eisbären.

Antworten

Zurück zu „Rückkehr der Wildtiere“