James Cameron will tiefsten Meerespunkt erkunden

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James Cameron will tiefsten Meerespunkt erkunden

Beitrag von mare-mundi Redaktion » 09 Mär 2012 13:54

James Cameron will tiefsten Meerespunkt erkunden

Schon für seinen Blockbuster „Titanic“ tauchte James Cameron in die Tiefen des Ozeans hinab. Nun will der Hollywood-Regisseur mit einem U-Boot zum Marianengraben vorstoßen – dem tiefsten Punkt der Weltmeere.

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Die „Deepsea Challenger“ auf Tauchgang
AFP

Mit dem Spezial-U-Boot „Deepsea Challenger“ will James Cameron eine U-Boot-Expedition zum Marianengraben im westlichen Pazifik unternehmen, rund 11 000 Meter unter der Meeresoberfläche. In den kommenden Monaten will der Filmemacher und begeisterte Taucher dort auf Tauchgang gehen und Proben, Videos und Daten von seltenen Meereslebewesen zurückbringen.

Es ist über 50 Jahre her, dass Menschen den tiefsten Meerespunkt besucht haben. Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard und ein Kollege von der US-Marine hatten 1960 mit dem U-Boot „Trieste“ erstmals den Marianengraben erreicht. Auf ihnen lastete ein Wasserdruck von 170 000 Tonnen.

Geschichte schreiben im Mini-U-Boot

Cameron würde als erster Solo-Taucher Geschichte machen. Das von ihm mit entworfene Mini-U-Boot soll rund sechs Stunden auf dem Meeresboden verweilen. Seine Vorgänger konnten sich in der extremen Tiefe nur etwa 20 Minuten aufhalten. „Ja, natürlich mache ich mir Sorgen“, sagte der Filmemacher über das riskante Unterfangen. „Angst ist eine gute Sache, wenn man ein Forscher ist.“ Niemand könne genau vorhersagen, was in der Tiefe passieren werde.

Bei einer Testfahrt in dieser Woche nahe Papua New Guinea war der Kanadier bereits über acht Kilometer tief abgetaucht, berichtete „National Geographic News“ am Donnerstag. Cameron arbeitet seit Jahren eng mit dem Verband „National Geographic Society“ zusammen.

Starregisseur mit Tiefgang

Den Filmemacher zog es schon oft in die Tiefsee. Für seinen Film „Titanic“ (1997) war Cameron mit dem U-Boot im Atlantik bis zum Wrack des 1912 versunkenen Luxus-Liners in 3800 Meter Tiefe getaucht. 1989 hatte er den Unterwasser-Thriller „Abyss – Abgrund des Todes“ gedreht. Auch für die Dokumentarfilme „Expedition Bismarck“ (2002) über das im Zweiten Weltkrieg versenkte deutsche Kriegsschiff, „Die Geister der Titanic“ (2003) und „Aliens der Meere“ (2005) ging er auf Tauchgang. Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ brachte Cameron 2009 den größten Kassenhit aller Zeiten in die Kinos.

cwe/dpa

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