Großes mare-mundi Projekt: kein plastik meer! Helfen Sie mit

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Dr. Robert Hofrichter
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Großes mare-mundi Projekt: kein plastik meer! Helfen Sie mit

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 18 Nov 2010 10:13

Großes mare-mundi Projekt: kein plastik meer! Jede Hilfe ist höchst willkommen!

Bild Das Projekt startet offiziell mit Neujahr 2011.

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Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

Plastik ist zu einem unverzichtbaren Material in unserem modernen Leben geworden. Es begleitet uns vom Augenblick unserer Geburt an täglich im Auto, in der Arbeit, beim Essen, beim Einkaufen ­- praktisch überall. Leider finden wir Plastik auch dort, wo wir es nicht sehen wollen: im Meer, an den Küsten, auf den entlegensten Inseln und sogar in der Nahrungskette. Bisher kennt niemand die längerfristigen Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Die Meeresschutzorganisation mare-mundi.eu möchte mit einer groß angelegten Kampagne bzw. mit einem Projekt für verständliche Informationen und mehr Transparenz sorgen. Ein ehrgeiziger Plan, bei dem gilt: Ohne Ihre Hilfe sind wir hilflos!


Kunststoffabfall ist zu einem dramatischen Problem für das Ökosystem Meer geworden, das sich in spektakulärer Weise in Müllstrudeln manifestiert. Sowird geschätzt, dass im so genannten Great Pacific Garbage Patch http://en.wikipedia.org/wiki/Great_Paci ... bage_Patch im Nordpazifik bis zu 100 Millionen Tonnen Kunststoffabfall in einem riesigen Strudel treiben, und es soll noch mindestens vier weitere Müllstrudel auf den Weltmeeren geben. Der Nachschub lässt nicht nach, im Jahr 2010 wird die Jahresproduktion von Plastik die 300 Millionen Tonnen Grenze überschreiten. Laut UNEP (United Nations Environmental Programme) landen jährlich 6,4 Millionen Tonnen davon in den Ozeanen, Tendenz steigend (1).

Bild Illustration aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C ... en_Ozeanen Der Great Pacific Garbage Patch rotiert zwischen Nordamerika und Asien. Dabei zirkulierten Anfang 2008 etwa 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll (mit steigender Tendenz) in dem Müllstrudel.

:arrow: Biodiversität schwerst gefährdet
Die Auswirkungen sind für Meerestiere und Vögel verheerend: So sterben laut Kristina Gjerde vom IUCN (International Union for Conservation of Nature) jährlich eine Millionen Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische an Plastikmüll. Laut der US Marine Mammal Comission sind 136 marine Arten bekannt, die sich regelmäßig in Müll verfangen, darunter sechs Arten Meeresschildkröten, 51 Arten Seevögel und 32 Arten marine Säuger (UNEP 2009a). Insofern führt Müll in unseren Ozeanen auch zu Verlusten in der Biodiversität .

Bild Toter Albatros mit Plastik im Magen. Foto aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C ... en_Ozeanen Charles Curtis Ebbesmeyer fand in einem verendeten Albatros-Jungtier an die 100 Plastikteile, mit denen es irrtümlich von den Elterntieren gefüttert worden war.(National Geographic 10/2005).

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Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

:arrow: Schleichende Gefahr für Tier und Mensch
Die Tierwelt ist aber nicht nur durch im Meer treibende herrenlose Netze, Plastikbeutel oder Hartplastiken gefährdet. Es gibt eine Bedrohung die alle Meeresbewohner betrifft, schleichend, völlig unbeobachtet und bisher viel zu wenig thematisiert: die Vergiftung der marinen Umwelt und der Nahrungskette durch Schadstoffe, die in Kunststoffen vorhanden sind oder durch Kunststoffetransportiert werden. In den letzten Jahren ist vor allem Bisphenol A, ein monomerer Grundbaustein z.B. von Polycarbonat oder PVC mit einer Jahresproduktionsmenge von 2,2 Millionen Tonnen, in die Kritik gekommen. Ersteht im Verdacht das Hormonsystem massiv zu stören und sogar Veränderungendes Erbguts hervorzurufen (1). Kunststoffe bestehen bis zu 80% aus Weichmachern, z.B. den Phthalaten, die sehr leicht freigesetzt werden könnenund neben Unfruchtbarkeit verfrühte Pubertät bei Mädchen, sowie Hodenkrebs oder Verweiblichung bei Männern auslösen können.

Bild Korallenriffe in den scheinbar unberührten Weiten des Ozeans: Mit einem hochtoxischen Giftcoctail beladene Mikroplastiken (= Mikropartikel aus Plastik) und im Wasser gelöste Weichmacher (Stoffe, die Bestandteile des Plastiks sind) gelangen in die Organismen und in die Nahrungskette. Zwischenzeitlich dürfte es im Meer keine Lebewesen mehr geben, die von dieser Belastung nicht betroffen wären. Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

:arrow: Giftiger Mix
Die Kunststoffe an sich sind nicht die einzige Quelle von Schadstoffen. Wie Hideshige Tanaka von der Universität Tokio und Richard Thompson von der Universität Plymouth nachgewiesen haben, setzen sich auf der Oberfläche von kleinsten Kunststoffpartikeln (Mikroplastiken), aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften so genannte persistente organische Schadstoffe (Persistant Organic Pollutants oder POP's) fest. Zu ihnen zählen höchst giftige Substanzen wie DDT oder PCB. Messungen an diesen Mikroplastiken ergaben eine millionenfach (!) erhöhte Konzentration im Vergleich zum umgebenden Meerwasser (1). Diese Kunststoffpartikel werden von Meeresorganismen als Nahrung aufgenommenund gespeichert. Über die Nahrungskette potenzieren sich diese Gifte, so dass Tiere am Ende der Nahrungskette ­und der Mensch als Endkonsument ­ die höchste Konzentration davon abbekommen.

Bild Unbewohnte Insel in den Weiten des Ozeans: An manchen Stellen einen halben Meter hoch mit Abfall bedeckt, von dem Plastik den Löwenanteil ausmacht. Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

:arrow: mare-mundi Kampagne
Es ist kaum zu glauben, aber derzeit gibt es nur viel zu wenige aussagekräftige Untersuchungen darüber, ob und wie viel Gift aus Kunststoffabfällen bereits den Weg in die Körper von Meerestieren gefundenhat. Hier möchte die Meeresschutzorganisation mare-mundi.eu ansetzen, um diese Lücke zu schließen. In einer Kampagne sollen in verschiedenen Teilen der Welt Tiere auf diese Gifte untersucht werden, um einerseits nachzuweisen, dass es ­wie eine leider berechtigte Befürchtung nahe legt ­ keine Region unseres Planeten mehr gibt, die nicht betroffen wäre. Andererseits soll die Öffentlichkeit wachgerüttelt werden, um zu zeigen, dass der Plastikmüll im Meer viel mehr als ein ästhetisches Problem darstellt.

Bild Male, die Hauptinsel und Hauptstadt der Malediven. Eine weitere Lieferung von Trinkwasser wird für eine der vielen Inseln vorbereitet - die meisten bewohnten Inseln sind zwischenzeitlich Touristenresorts. Ein schwer zu beziffernder Teil dieser Plastikbehälter - auf jeden Fall ein großer Teil - wird wieder im Meer landen und am Ende die Meeresorganismen und Menschen belasten. Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

Wir bitten die Öffentlichkeit um eine breite Unterstützung für dieses Projekt, sei es von Wissenschaftlern und Experten unterschiedlicher Disziplinen durch sachkompetente Informationen und Beratung, durch Sachleistungen von Firmen oder durch entscheidende Analysen von Proben aus der ganzen Welt durch Partnerlabors /Universitäten. Jede Hilfe ist höchst willkommen!

1 http://www.scinexx.de/dossier-487-1.html (13.09.2010)
2 Der Sturz in den Müllstrom (09.04.2007) Quellen: TELEPOLIS, SZ, GRD, pressetext.austria
3 ABFÄLLE IM MEER Umwelbundesamt (Stand April 2010)

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Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

:arrow: Informationen zu dem mare-mundi.eu-Projekt Kein Plastik Meer! erteilt unser Team:
Dr. Robert Hofrichter, Projektleiter office@mare-mundi.eu
Matthias Ziert, Projektkoordination m.ziert@mare-mundi.eu
Dr. Christian Voll, medizinischer Berater christian.voll@mare-mundi.eu


mare-mundi.eu gemeinnützige GmbH ­ Gesellschaft für Meeresschutz
http://www.mare-mundi.eu HRB 169846 (Handelsregister B des Amtsgerichts München)
mare-mundi.eu - Verein zur Förderung der Wissenschaft am Mittelmeer http://www.mare-mundi.eu (registriert bei der Bundespolizeidirektion Salzburg)
RSEC ­ Red Sea Environmental Centre http://www.redsea-ec.org Forschungs-, Ausbildungs- und Umweltschutzinstitut am Roten Meer (als Vereinregistriert bei der Bundespolizeidirektion Salzburg)

Büro (unregelmäßig besetzt; Sie können sich auch an Petra Hillinger wenden: petra.hillinger@mare-mundi.eu) Schwarzstraße 33, A-5020 SalzburgT. & Fax: 0043 (0)662 874 098 mobil: 0043 (0)664 739 48 050 Email: office@mare-mundi.eu mittelmeer@aon.at,

Öffentlichkeitsarbeit: respontour.net T.: 0043 (0)2822 53861 0043 (0)2822 53861 Mobil: 0043(0)664 912 7629 Susanna Hagen susanna.hagen@mare-mundi.eu

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Foto: Robert Hofrichter, mare-mundi.eu

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Re: Großes mare-mundi Projekt: Kein Plastik Meer! Helfen Sie mit

Beitrag von hendrik » 18 Nov 2010 19:24

Ja gerne, mach ich persönlich mit, egal ob hier in good old Germany oder bald wieder in El Quseir.

Nur eine Anmerkung sei mir erlaubt, ich fühle mich beim Plastiksammeln auf meiner morgendlichen Wanderung zur Arbeit ins Radisson verdammt einsam und hilflos.

Also ganz laut hier einmal geschrien: H I L F E ! ! !
Ihr könnt mich in facebook und in Wkw finden

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Re: Großes mare-mundi Projekt: Kein Plastik Meer! Helfen Sie mit

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 19 Nov 2010 08:32

hendrik hat geschrieben:Nur eine Anmerkung sei mir erlaubt, ich fühle mich beim Plastiksammeln auf meiner morgendlichen Wanderung zur Arbeit ins Radisson verdammt einsam und hilflos.
Also ganz laut hier einmal geschrien: H I L F E ! ! !
Hallo Hendrik, das kann ich gut verstehen. Bemühungen im Naturschutz sind oft eine völlig hoffnungslos erscheinende und frustrierende Angelegenheit, vor allem wenn man Plastik in Ägypten sammelt, wo Nachschub garantiert nicht lange auf sich warten lässt ...

Wann fliegts Du wieder hinunter? Bist Du dann ganz allein in der RSEC-Wohnung? Oder sind auch andere Leute unten? Ich kenne Pascals Nachricht - bin aber nicht genau informiert, was sonst mit der RSEC-Wohnung in Quseir während des Winters passiert.
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Elfriede Bradley
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Re: Großes mare-mundi Projekt: Kein Plastik Meer! Helfen Sie mit

Beitrag von Elfriede Bradley » 19 Nov 2010 12:42

Das ist mein Projekt... kein Plastik meeeeeer! Ich glaube, auch wenn es sehr mühsam ist, der Einsatz des "Einzelnen Müllsammlers" ist gefragt. Es macht enormen Eindruck, wenn Du Dich bückst und eine Wasserflasche oder einen Plastiksack aufhebst! Zuerst denken Sie (die Zuschauer, Gäste, Einheimische etc.) der/die spinnt! Was soll das bewirken? Angesichts des immer nachkommenden Mülls... dann aber irgendwo im Geheimen wächst der Gedanke... "ich will auch...! eine saubere Umwelt, sauberes Wasser, gesunde Fische und... gesunde Menschen".
Ich fliege am 5.12. für 16 Tage nach Ägypten und werde voraussichtlich im Februar dort sein... und nebenbei auch wieder am Morgen meinen "Müllspaziergang" machen und sammeln.

Leute ansprechen, Taucher, Naturliebhaber und andere Interessierte - natürlich auch Firmen, wäre eine gute Idee. Bitte haltet mich auf dem Laufenden - ich bin dabei.

Müll... ist eine Zeitbombe - ähnlich wie Atommüll - scheint praktisch - ist aber teuer und unberechenbar gefährlich.

Regina
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Re: Großes mare-mundi Projekt: kein plastik meer! Helfen Sie mit

Beitrag von Regina » 04 Jul 2011 22:00

Spätestens seit dem Film "Plastik Planet" wissen wir was Plastik für einen Schaden anrichtet, nicht nur für den Menschen.
Bei einem Meereschildkrötenprojekt in der Türkei haben wir angefangen bei unseren Rundgängen den Müll mitzunehmen, damit sich hatchlinge am Weg zum Meer nicht darin verfangen.. jeden Tag war wieder genau so viel Müll da wie am Tag zuvor. Doch Leute haben uns beobachtet und nach und nach wanderte der Müll Richtung (wenn auch nicht 'in' den total überfüllten) Mistkübel. Je mehr Menschen als Vorbildfunktion agieren, desto mehr werden sich anschließen.
Bei jedem Tauchgang habe ich mein "Müllsammelsackerl" dabei, weil es einfach nicht auszuhalten ist, tausende Jahre alte Korallen durch Plastiksackerl ersticken zu sehen, oder andere Meerestiere sich strangulieren. Tauchpartner, Tauchgruppen und ganze Bootsausflüge machen mit und jedes gerettete Meerestier hat die Chance auf viele weitere glückliche Jahre.. mit uns.

Hoffnungsvolle Grüße,
Regina

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Dr. Regina Radax
Wien

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