mm Feldstation Krk: Kursprogramm für Studenten/Universitäten

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mm Feldstation Krk: Kursprogramm für Studenten/Universitäten

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 17 Apr 2009 10:31

mare-mundi Feldstation Krk:
Kursprogramm-Vorschlag Meereskunde / Meeresbiologie 4, 3 und 2 Tage für Universitäten / Studenten(gruppen)



http://www.mare-mundi.eu


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Informieren Sie sich über unser neues, informatives Skript über die Nordadria - ein Muss für jeden Mittelmeerliebhaber!
:arrow: https://mare-mundi.eu/forum/viewtopic.php?t=5891

Mehr vom Meer verstehen, theoretisches Wissen direkt im Lebensraum vertiefen, Zusammenhänge verstehen - all das spielerisch und mit Spass verbunden: allgemeiner Meeresbiologischer Kurs über das Mittelmeer und die Adria, ihr Umfeld und ihre Unterwasserwelt

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Wichtige Punkte:
:arrow: Das dargestellte Programm ist ein leicht zu modifizierendes Angebot der mare-mundi Feldstation Krk für Universitäten / Studenten(gruppen) unter Leitung von Dr. Robert Hofrichter. Wenn der Professor, Dozent oder Kursleiter ein eigenes Programm nach eigenen Vorstellungen und mit anderen Schwerpunkten durchführen will, ist es selbstverständlich kein Problem. Wir bitten den Professor oder Kursleiter um die Bekanntgabe seiner Wünsche und Absprache, ob die Anwesenheit von Robert Hofrichter erwünscht ist. Wenn nicht, reduziert sich der Preis.
:arrow: Dargestellt werden drei Beispiele für 4, 3 und 2 Tage. Das Programm kann aber auch für eine Woche oder sonst jede gewünschte Kurslänge angepasst werden. Bei längeren Aufenthalten können Spezialthemen genauer abgehandelt werden, können biologisch interessante Ausflüge zu benachbarten Inseln durchgeführt werden (Weisskopfgeier-Kolonien) und ergänzende terrestrische Programme auf der Insel Krk angeboten werden.
:arrow: Bei unseren meeresbiologischen Kursen werden keine grösseren Tiere getötet. Bei kleinen Planktonorganismen oder Sandlückenbewohnern (sozusagen in der Grösse von “Mikroorganismen) lässt sich das nicht verhindern, aber in diesen Fällen haben die Probenahmen keinerlei negative Auswirkungen auf das Ökosystem). :arrow: Wenn wir einzelne Tiere aus dem Meer entnehmen, dann nur auf schonende Weise und für kurze Zeit für Unterrichtszwecke. Alle Tiere werden nachher schnell wieder in den passenden Lebensraum zurückgebracht.
:arrow: Die teilnehmenden Studenten und ihre Dozenten können das Programm schnorchelnd absolvieren. Wer im Besitz eines Taucher-Brevets ist, kann auch tauchen. Die Gruppe kann auch aufgeteilt werden.
:arrow: Spezielle, hier nicht erwähnte Fragestellungen und Themen können bearbeitet werden, wenn es vorher mit der Feldstation abgesprochen ist.
:arrow: Wenn Sie Fragen haben, antworten wir gern: Robert Hofrichter unter mittelmeer@aon.at .

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4 Tage-Kurs für Universitäten / Studenten(gruppen):

:arrow: 1. Tag. Lernziel: Das Mittelmeer und die mediterrane Region verstehen, tiefere Einblicke in die biologischen Grundlagen der Unterwasserwelt des Mittelmeeres gewinnen, die zwei grossen Lebensbereiche Freiwasser (Pelagial) und Meeresgrund (Benthal) sowie ihre Bewohner und Bedeutung verstehen lernen.
9.00 Begrüssung, Einteilung der Arbeitsgruppen. Allgemeine Einführung zum Mittelmeer und seinen Lebensräumen. Naturgeschichte des Mittelmeeres. Warum ist das Meer salzig? Wie kommt das Salz ins Meer, warum gibt es im Meer eine höhere Artenvielfalt? PP-Präsentation 60 min
10.00 Lebensraum Pelagial (offenes Meer, das Freiwasser) und das Plankton als Grundlage des marinen Nahrungsnetzes. PP-Präsentation, 30 min
10.30 Schnell-Wissensquiz zum Thema, 5 min (spielerisch). 3 bis 5 Gewinner werden ermittelt.
10.40 Ausfahrt mit dem Motorboot “Plankton ziehen”, 15 min (die Gewinner des Wissensspiels können mitfahren), die anderen Teilnehmer geniessen eine kurze Pause
ca. 11.15 Praktische Auswertung der Planktonprobe, Mikroskopieren, Bestimmung der Planktonorganismen. Jeder Teilnehmer soll 3 ausgewählte Planktonorganismen zeichnen und diese Zeichnung fachkundig beschriften. Wie sieht ein typischer Planktonorganismus aus? Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen) sind vertreten?
ca. 12.30 Mittagspause

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14.00 Lebensraum Benthos (der Meeresgrund). PP-Präsentation, 45 min. Zugleich theoretische Einführung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang.
14.45 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang, 15. min
15.00 - 16.30 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang unter Führung des Kursleiters im Lebensraum “primärerer Hartboden (Hausriff). Anfertigung von digitalen Fotos, Sammeln von Proben.
16.30 - 18.30 Auswertung des Schnorchel- oder Tauchgangs, Auswertung der Proben, erste Orientierung in der Unterwasserwelt des Mittelmeeres, Erkennung der unterschiedlichen Lebensweisen (z.B. sesshaft und beweglich), Ernährungsweisen (z.B. innere und äussere Filtrierer, Weidegänger, Prädatoren u.a.). Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen) sind vertreten?
18.00 - 20.30 Pause, Abendessen
20.30 Spannender Unterwasser-Dokumentarfilm mit Kommentaren, Fragerunde und Diskussion.

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:arrow: 2. Tag. Lernziel: Was lebt im Meer? Die Organismenwelt des Mittelmeeres, die Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere verstehen. Den Übergangsbereich zwischen Land und Meer (Litoral) kennen lernen.
9.00 Einführung in die systematische Übersicht aller Meeresbewohner, Viren (sind an und für sich keine Organismen), Bakterien, diverse Einzeller, Algen, Seegräser, Tierreich bis zu den Meeressäugern. Was sind Tiere, was sind Pflanzen? Gibt es Pilze im Meer? PP-Präsentation, 60 min.
10.00 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang: Die wichtigsten Lebensräume des Mittelmeeres, 15. min
ca. 10.30 bis 12.00: Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang, fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl mariner Organismen in verschiedenen Lebensräumen (primärer und sekundärer Hartboden, Algenbestände, Seegras, Sandgrund, Blockfeld u.a.). Einzelne Demonstrationsobjekte werden gesammelt. Erste Auswertung und Nachbesprechung am Strand, definitive Auswertung am Nachmittag.
12.00 Mittagspause

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14.00 - 16.30 Die marinen Lebewesen aus nächster Nähe erleben: Auswertung der gesammelten Proben, ihre Betrachtung mit Binokular und Mikroskop. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen) sind in den einzelnen Lebensräumen vertreten?
16.30 - 17.00 Pause
17.00 - 19.00 Naturkundliche Küstenwanderung mit Führung und Erklärungen: Die Verzahnung von Land- und Meereslebensräumen, das Litoral (Küstenlebensraum, Übergangsbereich zwischen Meer und Land) als Extremlebensraum mit harten Lebensbedingungen und extremen Schwankungen von Faktoren, die Organismen des Litorals, die mediterrane Region und ihre Besonderheiten, das mediterrane Klima, die mediterrane Vegetation.
Abend frei

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:arrow: 3. Tag. Lernziel: Die marine Ökologie verstehen, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilen des Ökosystems, die Nahrungsnetze, die unzähligen Wechselwirkungen. Zusammenhang zwischen Form und Funktion. Demonstriert wird dieses Kapitel speziell an einem Lebensraum bzw. an einer Lebensgemeinschaft: Sandlückenraum und Sandlückenbewohner (Mesopsammon). Die Fisch-Lebensgemeinschaft des Mittelmeeres kennen lernen.
9.00 Einführung in die marine Ökologie: Nicht nur die einzelnen Teile gesondert betrachten, sondern das Gesamte verstehen. Fressen und gefressen werden - marine Nahrungsnetze. Gemeinsam sind wir stärker: Symbiosen im Meer. PP-Präsentation, 60 min.
ca. 10.00 - 10.30 Probenahme vom Lebensraum Sandgrund. Gewinnung der Organismen (Lebewesen, die zwischen den Sandkörnern leben, Mesopsammon) aus der Sandprobe durch Betäuben und Auswaschen mit Magnesiumchlorid. Zwischen den Sandkörnern lebt versteckt eine der verblüffendsten und artenreichsten Lebensgemeinschaften des Meeres, in der Vertreter zahlreicher Tierstämme in Miniaturausgabe vertreten sind.
10.45 - 12.15 Auswertung der Proben, Betrachtung der Proben im Binokular und Mikroskop. Jeder Teilnehmer soll 3 ausgewählte Sandlückenbewohner zeichnen und diese Zeichnung fachkundig beschriften. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste (Welche Tierstämme bzw. Lebensformen waren vertreten? Wie sieht der typische Sandlückenbewohner aus und warum?).
12.15 Mittagspause

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14.00 Die Fische des Mittelmeeres und ihre wichtigsten Familien. Einführung in das Thema. PP-Präsentation, 60 min.
15.00 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang mit dem Schwerpunkt “Fische”. Zusammenhänge zwischen Form, Färbung (Tracht), Schwimmform, Ernährung und Lebensweise erkennen. Fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl von Fischarten. Erste Auswertung und Nachbesprechung am Strand, definitive Auswertung gleich anschliessend an der Feldstation.
16.30 - 18.00 Auswertung des Gesehenen und der Fotografien. Zusammenfassung in einer systematischen Artenliste (die Arten nach der systematischen Zugehörigkeit wie Familien und Ordnungen zusammenfassen). Die 10 häufigsten und charakteristischsten Fischarten des küstennahen Infralitorals des Mittelmeeres sicher erkennen.
18.00 - 20.00 Pause, Abendessen
20.00 Präsentationen der vier Arbeitsgruppen (je 15 bis 20 min.), sie stellen ihre Beobachtungen den anderen Gruppen vor. Diskussion und Fragerunde.

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:arrow: 4. Tag. Lernziel: Ausgewählte und spannende Kapitel der Meereskunde. Meereshöhlen und ihre Bewohner. Die bedrohliche Umweltsituation des Mittelmeeres. Was können wir tun?
9.00 Die Megafauna (große Tiere) des Mittelmeeres: Meeresschildkröten, Haie und Rochen, grosse Knochenfische, Wale und Delfine, Mönchsrobben. Alle Großtiere des Mittelmeeres sind stark vom Aussterben bedroht! Die Delfine der Nordadria. PP-Präsentation, 60 min.
10.00 Theoretische Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang zum Thema Meereshöhlen und ihre Bewohner.
10.30 - 12.30 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang zum Thema: Meereshöhlen und ihre Bewohner. Fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl von Lebensformen.
12.30 Mittagspause

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14.00 - 15.30 Auswertung der Fotos vom Vormittag, Betrachtung der gesammelten Proben im Binokular und Mikroskop. Jeder Teilnehmer soll 3 ausgewählte Tiere der Höhlenfauna zeichnen und diese Zeichnung fachkundig beschriften. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste der Höhlenbewohner (Welche Tierstämme waren vertreten? Wie sind die Organismen in der Höhle verteilt und warum?).
15.30 - 16.15 Das Mittelmeer und Du: die bedrohliche Umweltsituation des Mittelmeeres präsentiert in Bildern. Was können wir dagegen tun? Offene Diskussionsstunde.
16.15 - 17.00 Zusammenfassender PP-Vortrag mit Bildern vom Kurs, mit Auswertung des Gesehenen und mit vertiefenden Erklärungen zu den einzelnen Themen.
17.00 - 18.00 Wissensquiz “Das Mittelmeer” (anonym, wird nicht benotet). Die Kursteilnehmer können ihren Fragebogen mit den richtigen Antworten behalten und sich das Gelernte durch Wiederholung besser einprägen.
18.00 - 20.00 Pause, Abendessen
20.00 Geselliges Beisammensein und Abschlussfeier.

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3 Tage-Kurs für Universitäten / Studenten(gruppen):

:arrow: 1. Tag. Lernziel: Das Mittelmeer und die mediterrane Region verstehen, tiefere Einblicke in die biologischen Grundlagen der Unterwasserwelt des Mittelmeeres gewinnen, die zwei grossen Lebensbereiche Freiwasser (Pelagial) und Meeresgrund (Benthal) sowie ihre Bewohner und Bedeutung verstehen lernen.
9.00 Begrüssung, Einteilung der Arbeitsgruppen. Allgemeine Einführung zum Mittelmeer und seinen Lebensräumen. Naturgeschichte des Mittelmeeres. Warum ist das Meer salzig? Wie kommt das Salz ins Meer, warum gibt es im Meer eine höhere Artenvielfalt? PP-Präsentation 60 min
10.00 Lebensraum Pelagial (offenes Meer, das Freiwasser) und das Plankton als Grundlage des marinen Nahrungsnetzes. PP-Präsentation, 30 min
10.30 Schnell-Wissensquiz zum Thema, 5 min (spielerisch). 3 bis 5 Gewinner werden ermittelt.
10.40 Ausfahrt mit dem Motorboot “Plankton ziehen”, 15 min (die Gewinner des Wissensspiels können mitfahren), die anderen Teilnehmer geniessen eine kurze Pause
ca. 11.15 Praktische Auswertung der Planktonprobe, Mikroskopieren, Bestimmung der Planktonorganismen. Jeder Teilnehmer soll 3 ausgewählte Planktonorganismen zeichnen und diese Zeichnung fachkundig beschriften. Wie sieht ein typischer Planktonorganismus aus? Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen”) sind vertreten?
ca. 12.30 Mittagspause

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14.00 Lebensraum Benthos (der Meeresgrund). PP-Präsentation, 45 min. Zugleich theoretische Einführung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang.
14.45 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang, 15. min
15.00 - 16.30 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang unter Führung des Kursleiters im Lebensraum “primärerer Hartboden” (Hausriff). Anfertigung von digitalen Fotos, Sammeln von Proben.
16.30 - 18.30 Auswertung des Schnorchel- oder Tauchgangs, Auswertung der Proben, erste Orientierung in der Unterwasserwelt des Mittelmeeres, Erkennung der unterschiedlichen Lebensweisen (z.B. sesshaft und beweglich), Ernährungsweisen (z.B. innere und äußere Filtrierer, Weidegänger, Prädatoren u.a.). Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen) sind vertreten?
18.00 - 20.30 Pause, Abendessen
20.30 Spannender Unterwasser-Dokumentarfilm mit Kommentaren, Fragerunde und Diskussion.

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:arrow: 2. Tag. Lernziel: Was lebt im Meer? Die Organismenwelt des Mittelmeeres, die Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere verstehen. Den Übergangsbereich zwischen Land und Meer (Litoral) kennen lernen.
9.00 Einführung in die systematische Übersicht aller Meeresbewohner, Viren (sind an und für sich keine Organismen), Bakterien, diverse Einzeller, Algen, Seegräser, Tierreich bis zu den Meeressäugern. Was sind Tiere, was sind Pflanzen? Gibt es Pilze im Meer? PP-Präsentation, 60 min.
10.00 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang: Die wichtigsten Lebensräume des Mittelmeeres, 15. min
ca. 10.30 bis 12.00: Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang, fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl mariner Organismen in verschiedenen Lebensräumen (primärer und sekundärer Hartboden, Algenbestände, Seegras, Sandgrund, Blockfeld u.a.). Einzelne Demonstrationsobjekte werden gesammelt. Erste Auswertung und Nachbesprechung am Strand, definitive Auswertung am Nachmittag.
12.00 Mittagspause

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14.00 - 16.30 Die marinen Lebewesen aus nächster Nähe erleben: Auswertung der gesammelten Proben, ihre Betrachtung mit Binokular und Mikroskop. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen”) sind in den einzelnen Lebensräumen vertreten?
16.30 - 18.00 Naturkundliche Küstenwanderung mit Führung und Erklärungen: Die Verzahnung von Land- und Meereslebensräumen, das Litoral (Küstenlebensraum, Übergangsbereich zwischen Meer und Land) als Extremlebensraum mit harten Lebensbedingungen und extremen Schwankungen von Faktoren, die Organismen des Litorals, die mediterrane Region und ihre Besonderheiten, das mediterrane Klima, die mediterrane Vegetation.
18.00 - 19.00 Die Megafauna (große Tiere) des Mittelmeeres: Meeresschildkröten, Haie und Rochen, große Knochenfische, Wale und Delfine, Mönchsrobben. Alle Grosstiere des Mittelmeeres sind stark vom Aussterben bedroht! Die Delfine der Nordadria. PP-Präsentation, 60 min.

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:arrow: 3. Tag. Lernziel: Die marine Ökologie verstehen, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilen des Ökosystems, die Nahrungsnetze, die unzähligen Wechselwirkungen. Zusammenhang zwischen Form und Funktion. Demonstriert wird dieses Kapitel speziell an einem Lebensraum bzw. an einer Lebensgemeinschaft: Sandlückenraum und Sandlückenbewohner (Mesopsammon). Die Fisch-Biozönose des Mittelmeeres kennen lernen.
9.00 Einführung in die marine Ökologie: Nicht nur die einzelnen Teile gesondert betrachten, sondern das Gesamte verstehen. Fressen und gefressen werden - marine Nahrungsnetze. Gemeinsam sind wir stärker: Symbiosen im Meer. PP-Präsentation, 60 min.
ca. 10.00 - 10.30 Probenahme vom Lebensraum Sandgrund. Gewinnung der Organismen (Lebewesen, die zwischen den Sandkörnern leben, Mesopsammon) aus der Sandprobe durch Betäuben und Auswaschen mit Magnesiumchlorid. Zwischen den Sandkörnern lebt versteckt eine der verblüffendsten und artenreichsten Lebensgemeinschaften des Meeres, in der Vertreter zahlreicher Tierstämme in Miniaturausgabe vertreten sind.
10.45 - 12.15 Auswertung der Proben, Betrachtung der Proben im Binokular und Mikroskop. Jeder Teilnehmer soll 3 ausgewählte Sandlückenbewohner zeichnen und diese Zeichnung fachkundig beschriften. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste (Welche Tierstämme bzw. Lebensformen waren vertreten? Wie sieht der typische Sandlückenbewohner aus und warum?).
12.15 Mittagspause

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14.00 Die Fische des Mittelmeeres und ihre wichtigsten Familien. Einführung in das Thema. PP-Präsentation, 45 min.
15.00 - 16.15 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang mit dem Schwerpunkt “Fische”. Zusammenhänge zwischen Form, Färbung (”Tracht”), Schwimmform, Ernährung und Lebensweise erkennen. Fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl von Fischarten.
16.15 - 17.30 Auswertung des Gesehenen und der Fotografien. Zusammenfassung in einer systematischen Artenliste (die Arten nach der systematischen Zugehörigkeit wie Familien und Ordnungen zusammenfassen). Die 10 häufigsten und charakteristischsten Fischarten des küstennahen Infralitorals des Mittelmeeres sicher erkennen.
17.30 - 18.00 Das Mittelmeer und Du: die bedrohliche Umweltsituation des Mittelmeeres präsentiert in Bildern. Was können wir dagegen tun? Offene Diskussionsstunde.
18.00 - 20.00 Pause, Abendessen
20.00 Präsentationen der vier Arbeitsgruppen (je 15 min.), sie stellen ihre Beobachtungen den anderen Gruppen vor. Diskussion und Fragerunde. Zusammenfassung des Kurses. Geselliges Beisammensein und Abschlussfeier.

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2 Tage-Kurs für Universitäten / Studenten(gruppen):

:arrow: 1. Tag. Lernziel: Das Mittelmeer und die mediterrane Region verstehen, tiefere Einblicke in die biologischen Grundlagen der Unterwasserwelt des Mittelmeeres gewinnen, die zwei großen Lebensbereiche Freiwasser (Pelagial) und Meeresgrund (Benthal) sowie ihre Bewohner und Bedeutung verstehen lernen.
ische Einführung für einen meereskundlichen Schnorchelgang.
ssen
9.00 Begrüssung. Allgemeine Einführung zum Mittelmeer und seinen Lebensräumen. Naturgeschichte des Mittelmeeres. Warum ist das Meer salzig? Wie kommt das Salz ins Meer, warum gibt es im Meer eine höhere Artenvielfalt? PP-Präsentation 45 min.
9.45 Lebensraum Pelagial (offenes Meer, das Freiwasser) und das Plankton als Grundlage des marinen Nahrungsnetzes. PP-Präsentation, 30 min
10.15 Schnell-Wissensquiz zum Thema, 5 min (spielerisch). 3 bis 5 Gewinner werden ermittelt.
10.30 Ausfahrt mit dem Motorboot “Plankton ziehen, 15 min (die Gewinner des Wissensspiels können mitfahren), die anderen Teilnehmer geniessen eine kurze Pause
ca. 11.00 Praktische Auswertung der Planktonprobe, Mikroskopieren, Bestimmung der Planktonorganismen. Wie sieht ein typischer Planktonorganismus aus? Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen”) sind vertreten?
ca. 12.30 Mittagspause

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14.00 Lebensraum Benthos (der Meeresgrund). PP-Präsentation, 45 min. Zugleich theoretische Einführung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang.
14.45 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang, 15. min
15.00 - 16.30 Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang unter Führung des Kursleiters im Lebensraum “primärerer Hartboden (Hausriff). Anfertigung von digitalen Fotos, Sammeln von Proben.
16.30 - 18.30 Auswertung des Schnorchel- oder Tauchgangs, Auswertung der Proben, erste Orientierung in der Unterwasserwelt des Mittelmeeres, Erkennung der unterschiedlichen Lebensweisen (z.B. sesshaft und beweglich), Ernährungsweisen (z.B. innere und äussere Filtrierer, Weidegänger, Prädatoren u.a.). Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen) sind vertreten?
18.00 - 20.00 Pause, Abendessen
20.00 Das Mittelmeer und Du: die bedrohliche Umweltsituation des Mittelmeeres präsentiert in Bildern (PP-Präsentation). Was können wir dagegen tun? Offene Diskussionsstunde.


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:arrow: 2. Tag. Lernziel: Was lebt im Meer? Die Organismenwelt des Mittelmeeres, die Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere verstehen. Die Fisch-Lebensgemeinschaft des Mittelmeeres kennen lernen. Die marine Ökologie verstehen, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilen des Ökosystems, die Nahrungsnetze, die unzähligen Wechselwirkungen. Zusammenhang zwischen Form und Funktion. Demonstriert wird dieses Kapitel speziell an einem Lebensraum bzw. an einer Lebensgemeinschaft: Sandlückenraum und Sandlückenbewohner (Mesopsammon).
9.00 Einführung in die systematische Übersicht aller Meeresbewohner, Viren (sind an und für sich keine Organismen), Bakterien, diverse Einzeller, Algen, Seegräser, Tierreich bis zu den Meeressäugern. Was sind Tiere, was sind Pflanzen? Gibt es Pilze im Meer? PP-Präsentation, 60 min.
10.00 Vorbereitung für einen meereskundlichen Schnorchel- oder Tauchgang: Die wichtigsten Lebensräume des Mittelmeeres und ihre Bewohner, 15. min
ca. 10.30 bis 12.00: Meereskundlicher Schnorchel- oder Tauchgang, fotografische Dokumentation einer möglichst hohen Zahl mariner Organismen in verschiedenen Lebensräumen (primärer und sekundärer Hartboden, Algenbestände, Seegras, Sandgrund, Blockfeld u.a.). Einzelne Demonstrationsobjekte werden gesammelt. Erste Auswertung und Nachbesprechung am Strand, definitive Auswertung am Nachmittag.
12.00 Mittagspause

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14.00 - 15.30 Die marinen Lebewesen aus nächster Nähe erleben: Auswertung der gesammelten Proben, ihre Betrachtung mit Binokular und Mikroskop. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste: Welche Tierstämme (bzw. “Lebensformen”) sind in den einzelnen Lebensräumen vertreten?
ca. 15.30 Probenahme vom Lebensraum Sandgrund. Gewinnung der Organismen (Lebewesen, die zwischen den Sandkörnern leben, Mesopsammon) aus der Sandprobe durch Betäuben und Auswaschen mit Magnesiumchlorid. Zwischen den Sandkörnern lebt versteckt eine der verblüffendsten und artenreichsten Lebensgemeinschaften des Meeres, in der Vertreter zahlreicher Tierstämme in Miniaturausgabe vertreten sind.
ca. 16,00 - 17.00 Auswertung der Proben, Betrachtung der Proben im Binokular und Mikroskop. Zusammenfassung in einer systematischen Formenliste (Welche Tierstämme bzw. Lebensformen waren vertreten? Wie sieht der typische Sandlückenbewohner aus und warum?).
17.00 - 18.00 Die Megafauna (große Tiere) des Mittelmeeres: Meeresschildkröten, Haie und Rochen, große Knochenfische, Wale und Delfine, Mönchsrobben. Die Fische des Mittelmeeres und ihre wichtigsten Familien. Alle Grosstiere des Mittelmeeres sind stark vom Aussterben bedroht! Die Delfine der Nordadria. PP-Präsentation, 60 min.
18.00 - 20.00 Pause, Abendessen
20.00 Zusammenfassung des Kurses, Diskussion und Fragerunde. Geselliges Beisammensein und Abschlussfeier.

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In der Nähe des alten Franziskanerklosters Glavotok widmen wir uns den "Geheimnisse des Meeres".

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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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