Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

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Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 26 Feb 2013 18:01

Reisebericht "Expedition Ecuador 2013":
Zwischen Galapagos und Amazonas-Regenwald (Yasuni NP)

Schoene Gruesse von Galapagos! Nach einer Woche an Bord der Humboldt Explorer, ueberwiegend bei Wolf und Darwin (und bei unendlich vielen Haien, die man nach einigen Tagen kaum noch beachtet..., es war eine starke Haiwoche, die Bogenstirn-Hemmerhaie waren kaum zu zaehlen), sind wir auf Santa Cruz angekommen. Eine Woche werden wir nun unterschiedliche Inseln besuchen. Der Gruppe geht es gut, alle sind gluecklich, was koennte ich mir mehr wuenschen? Fuer alle, die in der Kaelte sitzen: Hier ist es ziemlich heiss... Die Blaufusstoelpel jagen im Hafen, die Pelikane ebenfalls, Meerechsen und Seeloewen sonnen sich ueberall. Einfach nur sagenhaft. Bald folgen auch einige Fotos. Liebe Gruesse in die Heimat!

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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Helmut Wipplinger » 27 Feb 2013 16:10

ist ja fast (!) so schön wie bei uns in Wien zur Zeit:

http://www.news.at/a/einer-der-truebste ... esterreich

:wink:

Danke für die Bilder - wünsch euch noch eine wunderschöne Zeit!
www.mare-mundi.org

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 28 Feb 2013 18:02

:) :thanks:

Gestern hatten wir jede Menge Große Tümmler in der Bugwelle, auch Mama mit Kind,
sie begleiteten uns mindestens 15 Minuten. Es war großartig, alle waren glücklich...
Und den Galapagos-Pinguin haben wir auch schon gesehen, bei Bartholome...

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Caro » 01 Mär 2013 11:26

SEUFZ !

Liebe Grüße
Caro
"Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, hätten wir nichts erreicht. Erst wenn es uns gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS !" Zitat von Michael Aufhauser

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 01 Mär 2013 17:50

:up: :)
Heute reiten wir auf einen Vulkan auf Isabella... Wir freuen uns schon sehr und sind voller Erwartungen...

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Braunpelikan-Kinder, sehen vielleicht nicht so schön aus, sind aber trotzdem sehr niedlich...

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Die einzige nachtaktive Möwe der Welt lebt ausgerechnet hier...

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Springender Manta in mindestens 1-2 km Entfernung. Das Bild ist also stark herausvergrößert, von einer 300 mm Aufnahme. An dem Tag haben wir mindestens 10 springende Mantas gesehen, doch sie zu erwischen ist eine andere Geschichte...

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Weiblicher Großer Tümmler mit Jungtier

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Warum heißen Fliegenschnäpper Fliegenschnäpper? Weil sie nach Fliegen schnappen... Und hier kann man es sehen. Der beste Jagdplatz: die Mülltonne.

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Vorsicht: Fregattvögel-Formationsflug nähert sich...

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 02 Mär 2013 11:32

Ich bin heilfroh, dass es alle ohne grössere Verletzungen überstanden haben. Stellenweise war es echt abenteuerlich, es hat geregnet, es war schlammig und rutschig, einer ist vom Pfern gefallen. Eine Schrecksekunde für mich, aber zum Glück ist nichts passiert... Es war ein echtes Abenteuer, doch es hat sich gelohnt. Die Vulkanlandschaft oben ist unbeschreiblich schön und faszinierend.

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 04 Mär 2013 18:30

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 06 Mär 2013 17:55

Liebe Freunde,
nun sind wir in Ambato ( :arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Ambato) angekommen, heute haben wir mit einem Mietauto die Anden überquert (unter anderem auch am Fuße des Chimborazo ( :arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Chimborazo ), der über 6.200 m hoch ist, und zum ersten Mal im Leben waren wir höher als 4.000 m.
Unser kleines Team, wir sind jetzt nur noch zu dritt, startet dann morgen nach Shell (wie romantisch das klingt...), und von dort aus mit einem kleinen Flugzeug tief in den Regenwald, anschließend geht es mit einem Boot in die Lodge am Uger des Flusses Curaray ( :arrow: http://en.wikipedia.org/wiki/Curaray_River).
Die Gruppe ist bereits in die Heimat zurückgekehrt. Wir freuen uns sehr in den Yasuni Nationalpark. Wenn alles gut geht, werden wir den morgigen Abend bereits dort verbringen und dem Frosch- und Zikadenkonzert lauschen. Heute lauschen wir nur dem unerträglichen Lärm dieser ziemlich unsympatischen Stadt.
:-D
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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 17 Mär 2013 11:27

Yasuni NP, Curaray River, Amazonas, Ecuador

Zurück in der Zivilisation (Ambato)... Gesund und glücklich...
Erste Eindrücke von 10 sehr aufregenden und abenteuerlichen Tagen im Regenwald

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Der Hoatzin Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn, Zigeunerhuhn oder Stinkvogel, ist ein recht häufiger Vogel, speziell an den Altarmen, nicht direkt am Fluss. Die systematische Zugehörigkeit des Hoatzins ist vermutlich umstrittener als die jedes anderen Vogels. Philipp Ludwig Statius Müller beschrieb den Vogel 1776 zunächst als Phasianus hoazin, also als einen Fasan. Seitdem wurde der Hoatzin wechselweise in die Nähe von Steißhühnern, Hokkohühnern, Turakos, Rallen, Trappen, Seriemas, Flughühnern, Tauben und Mausvögeln gestellt...
:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoatzin
Diese Vögel werden nicht gegessen, darum auch Stinkvogel. Wahrscheinlich sind sie deswegen relativ zutraulich und häufig. Alle anderen Tiere des Regenwaldes sind extrem scheu... Die Ureinwohner bejagen sie seit Jahrtausenden.

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Robert beim Spuckbier-Trinken (Chicha). Ich habe nicht wirklich verstanden worum es sich handelt, chicha wollte ich nicht trinken...

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Unter diesem Baum hat unser Hauskaiman gelebt, wir haben ihn jeden Tag mit Fisch gefüttert. Er war erst etwa 1 m lang. Größere Kaimane haben wir in unserem Altarm=See nicht gesehen.

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Curaray Lodge, Rodrigo (2.v.r.) ist der Motor des Projekts. Wer wirklich absolut wilde Natur ohne menschliche Einflüsse erleben möchte, sollte einmal hinfahren (es ist aber nicht etwas, was jeder machen kann und möchte, viele würden eine mittlere bis große Krise bekommen, etwa wenn eine 10 cm große Vogelspinne durch das Zimmer rennt). Absolut unberührt ist auch der Regenwald freilich nicht, da hier seit Jahrtausenden Menschen leben, und die jagen etwa... Nicht weit von hier leben die Huaroni, die immer noch als gefährlich gelten http://de.wikipedia.org/wiki/Huaorani Die meisten Menschen, die hier leben, gehören jedoch zur Volksgruppe der Quechua http://de.wikipedia.org/wiki/Quechua_%28Sprache%29 , so auch unsere Freunde hier.

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Kurz vor einem Tropengewitter...

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Leider ist es so, dass man im Regenwald fast nichts kennt. Es gibt viele sonderbare Formen, die Pflanzen sind für einen Nichtexperten ohnehin nicht zu bestimmen, bei 99 % hat man keine Ahnung. Auf wenigen Metern wachsen viel mehr Baumarten als in ganz Europa. Die ist eine Blüte (gelb), die aus einer komischen "Knolle" herauskommt, die ist glitschig und vollgesaugt mit Wasser, fühlt sich ganz komisch an...

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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 17 Mär 2013 13:30

Ja, wie man sieht, haben wir wieder Internet - also sind wir wieder in der Zivilisation zurück (derzeit noch in Ambato in den Anden), reich an Erfahrungen und mit einer guten Fotoausbeute. Mehr dann kommende Woche, ab Mittwoch bin ich wieder in Salzburg. 8)
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Re: Reisebericht: Expedition Ecuador 2013

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 18 Mär 2013 22:27

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Das übrigens ist keine Echse... Wer kann erraten was es ist?

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Das soll nach Rodrigos Worten die größte Ameise der Welt sein, Bisse sind sehr schmerzhaft

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Raubwanzen (Reduviidae) sind im Regenwald häufig zu sehen, jedoch immer einzeln. Weltweit etwa 7000 Arten. Ausschließlich räuberische Lebensweise. Die Wanzen stellen ihrer Beute, in erster Linie Insekten aller Art, aktiv nach oder erwarten sie lauernd auf Blüten oder anderen Orten. Manche Raubwanzen können auch Menschen schmerzhaft stechen.

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Der so genannte "Stabilisator", ähnlich wie bei unseren Wespenspinnen.

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Grauen der Nacht: Unzählige große Vogelspinnen sind unterwegs...

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Wir haben die genaue Rezeptur für Curare erfahren, doch gibt es viele solche Rezepturen, da sie sich vlon Familie zu Familie unterscheiden können. Die Zubereitung kann Tage dauern, das Prozedere ist strengen Regeln unterworfen und magisch behaftet. Auch unsere Männer kochen es noch gelegentlich, doch sie jagen kaum noch, nun wollen sie Naturschützer werden. Ökotourismus ist wichtig für sie, nur er bietet eine Chance für die Tiere nicht mehr getötet zu werden. Die abgebildeten Pfeile können in 30 m Entfernung treffen. Ein großer Affe fällt in 1-3 min vom Baum.

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Das freilich ist nicht mehr Yasuni: Vikunjas unter dem Chimborazo.
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