Kunststoffbranche: Meeresverschmutz Int. Marine Debris Confe

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Dr. Robert Hofrichter
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Kunststoffbranche: Meeresverschmutz Int. Marine Debris Confe

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 26 Mär 2011 21:24

Kunststoffbranche ergreift im Kampf gegen die Verschmutzung der Meere
die Initiative

Utl.: 5. International Marine Debris Conference in Hawaii =

Wien (OTS) - Mit einer von 47 Branchenorganisationen aus aller
Welt unterzeichneten Erklärung ergriff die europäische
Kunststoffindustrie bei der heute (25. März) zu Ende gegangenen
International Marine Debris Conference die Initiative: Durch eine
Sechs-Punkte-Strategie soll der Kampf gegen die Verschmutzung der
Meere durch Abfälle intensiviert werden.

In der "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter", in der
Österreich durch die heimische Kunststoffhersteller-Organisation
PlasticsEurope Austria vertreten ist, werden die Ziele für das
Handeln der Industrie klar umrissen und die Schritte für die
verstärkte Zusammenarbeit aller Beteiligten festgeschrieben. Man
erhoffe sich damit "eine Katalysator-Wirkung für konkretes Handeln im
nationalen und internationalen Rahmen", erklärt Jacques van
Rijckevorsel im Namen der Kunststoffhersteller-Organisation
PlasticsEurope. Das Problem der Vermüllung der Meere sei zu groß, um
von einem einzelnen Staat oder einer Gruppe von Akteuren allein
angegangen zu werden, daher sei die Kunststoffwirtschaft
entschlossen, europaweit wie auch international daran zu arbeiten,
die Probleme mit möglichst vielen Stakeholdern gemeinsam anzugehen:
"Es ist unerlässlich für die Kunststoff-Wirtschaft, zu einer
spürbaren Verringerung der Abfällen in den Ozeanen beizutragen."
Substanzielle Fortschritte in Sachen Meeresschutz sollen vor allem
die Ausweitung öffentlich-privater Partnerschaften zur Müllvermeidung
in den Meeren und eine intensive Zusammenarbeit mit der Wissenschaft
bringen. Das Sechs-Punkte-Programm umfasst daher im Einzelnen:

- Die Zusammenarbeit im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften
zur Vermeidung der Freisetzung von Abfällen in den Meeren

- Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zum besseren Verständnis
der Trag-weite, Herkunft und Auswirkungen von Abfällen im Meer und
Schaffung von Lösungsansätzen

- Die Förderung umfassender, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
basierender, politischer Vorgehensweisen und die Durchsetzung
bestehender Gesetze zur Vermeidung der Vermüllung der Meere

- Best-Practice-Konzepte in der Abfallwirtschaft, insbesondere in
Küstenregionen

- Die Verbesserung der Möglichkeiten zur Verwertung von
Kunststoffabfällen

- Verhinderung unbeabsichtigter Verluste bei Transport und Vertrieb
von Kunststoffgranulaten und Erzeugnissen an die Kunden der
Kunststoffindustrie sowie die Förderung dieser Praxis in der gesamten
Lieferkette


Mehr als 80 % aller Abfälle, die in die Meere gelangen, werden
wegen schlechten Abfallmanagements vom Land aus eingetragen. Daher
kooperiert die europäische Kunststoffindustrie schon heute mit
Behörden, nichtstaatlichen Organisationen, Wissen-schaftlern und
weiteren Akteuren, um Lücken im Abfallmanagement zu schließen.
PlasticsEurope unterstützt den Schwerpunkt der Europäischen Union auf
den Schutz der Meeresumwelt und will die enge Zusammenarbeit mit
europäischen Institutionen und nationalen Regierungen im Rahmen der
Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie der EU und der damit verbundenen
Initiativen fortsetzen. Rijckevorsel: "Kunststoff trägt erheblich zur
Verbesserung unserer Lebensqualität, zur Ressourcenschonung und zu
Innovation bei. Die verantwortungsbewusste Verwendung umfasst auch
das Recycling oder die energetische Nutzung von Kunststoffabfällen.
Die Länder Europas müssen zur Problemlösung beitragen, indem sie
sicherstellen, dass gebrauchte Kunststoffanwendungen nicht auf
Deponien oder gar im Meer landen. Die europäische Kunststoffindustrie
ist entschlossen, diese Anstrengungen in den kommenden Monaten und
Jahren an vorderster Stelle voran zu treiben."

Die "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter" finden Sie
unter
http://www.marinedebrissolutions.com/globaldeclaration

Diese Organisationen haben die "Joint Declaration" unterzeichnet
- ACC, American Chemistry Council, Washington, USA
- ANAIP, Spanish Association of Plastics Industry, Madrid, Spain
- ANAPE, Asociación Nacional de Poliestireno Expandido, Madrid,
Spain
- ANDIMAT, Asociación Nacional de Fabricantes de Materiales
Aislantes, Madrid, Spain
- ANIPAC, Asociación Nacional de Industrias del Plástico,
Asociación Civil, Mexico
- APIP, Associacao Portuguesa da Industria de Plasticos, Lisbon,
Portugal
- ASECONP, Asociación Espanola de Fabricantes de Contenedores
Plásticos para Residuos Urbanos, Madrid, Spain
- ASEMUPLAST, Asociacíon de Empresarios del sector Plástico de la
región de Murcia , Spain
- ASEPUR, Asociación Espanola de empresas de polyuretano , Madrid,
Spain
- ASETUB, Asociación Espanola de fabricantes de tubos y accesoros
plasticos, Madrid, Spain
- ASOVEN, Asociacíon Ventanas pvc, Madrid, Spain
- BAP, Bulgarian Association Polymers, Sofia, Bulgaria
- BPF, British Plastics Federation, London, United Kingdom
- CEP, Centro Espanol de Plásticos, Madrid, Spain
- Cicloplast, Madrid, Spain,
- CPIA, Canadian Plastics Industry Association, Ontario, Canada
- ECOPLAS Argentina SA, Buenos Aires, Argentina
- Elipso, Les entreprises de l'emballage plastique et souple,
Paris, France
- Essencia, Belgium federation of the chemical industry and van
life sciences, Brussels, Belgium
- EuPC, European Plastics Converter Association, Brussels, Belgium
- EuPR, European Plastics Recyclers, Brussels, Belgium
- FAMA, Asociación de Fabricantes de Articulos Monouso Reciclables,
Madrid, Spain
- Federation de La Plasturgie, French Association of Plastic
Converters, Paris, France
- Federplast, Belgian Federation of Plastics producers and Rubber
products, Brussels, Belgium
- Fetraplas, Federacion Espanola de transformadores y manipuladores
de plasticos, Madrid, Spain
- GPCA, Gulf Petrochemicals & Chemicals Association, Dubai, United
Arab Emirates
- HGK, Croatian Chamber of Economy, Zagreb, Croatia
- IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V, Bad Homburg
V.D.H, Germany
- IPI, Indian Plastics Institute, Mumbay, India
- JPIF, Japan Plastics Industry Federation, Tokyo, Japan
- KPIA, Korea Petrochemical Industry Association, Seoul, Korea
- KVS, Kunststoff Verband Schweiz, Aarau, Switzerland
- MMSZ, Association of Hungarian Plastics Industry, Budapest,
Hungary
- MPMA, Malaysian Plastics Manufacturers Association, Selangor,
Malaysia
- Muoviteollisuus ry, Finnish Plastics Industries Federation,
Helsinki, Finland
- NRK, Dutch Rubber & Plastics Federation, Leidschendam, the
Netherlands
- PACIA, Plastics and Chemical Industry Association, Melbourne,
Australia
- PAFA, Packing and Film Association, Nottingham, United Kingdom
- PlasticsEurope, European Association of Plastics Manufacturers,
Brussels, Belgium with regional centers in Frankfurt /Germany,
London/United Kingdom, Madrid/Spain, Milano/Italy and Paris/France
- P&K, Plast och Kemiforetagen, Stockholm, Sweden
- Plastics Federation of South Africa, Gauteng, South Africa
- Plastindustrien, the Danish Plastics Federation, Copenhagen,
Denmark
- Plastivida, Instituto Sócio-Ambiental dos Plásticos, Sao Paulo,
Brazil
- PPIA, Philippine Plastics Industry Association, Caloocan City,
Philippines
- SPI, Society of the Plastics Industry, Washington, United States
- SPPCR, Association of Plastics Industry of the Czech Republic,
Prague, Czech Republic
- WVK, Wirtschaftsvereinigung Kunststoff, Bad Homburg, Germany


PlasticsEurope Austria, der österreichische Verband der
Kunststoffhersteller, ist Teil der pan-europäischen Organisation
PlasticsEurope. Zur Region Central Europe zählen Deutschland,
Österreich, Polen, die Schweiz, die Slowakische Republik, Slowenien,
die Tschechische Republik und Ungarn.

PlasticsEurope ist einer der führenden europäischen
Wirtschaftsverbände. Der Verband unterhält Zentren in Brüssel,
Frankfurt, London, Madrid, Mailand und Paris und kooperiert eng mit
anderen europäischen und nationalen Kunststoffverbänden. Unsere mehr
als 100 Mitgliedsunternehmen produzieren mehr als 90 Prozent der
Kunststoffe in den 27 EU-Mitgliedsstaaten und Kroatien, Norwegen, der
Schweiz und der Türkei.

Die europäische Kunststoff-Industrie leistet einen wesentlichen
Beitrag zum Wohlstand in Europa, indem sie Innovationen Realität
werden lässt, die Lebensqualität verbessert und Ressourceneffizienz
und Klimaschutz ermöglicht. Mehr als 1,6 Millionen Menschen arbeiten
in mehr als 50.000 Unternehmen der Kunststoff-Industrie (bei der
Verarbeitung meist kleine bis mittelständische Betriebe) und
erwirtschaften einen Umsatz von über 300 Milliarden Euro im Jahr. Die
Kunststoff-Industrie besteht aus den Kunststofferzeugern, europäisch
vertreten von PlasticsEurope, den Verarbeitern, europäisch vertreten
von der EuPC, und den Kunststoff-Maschinenbauern, europäisch
vertreten von EUROMAP. Nähere Informationen unter
www.plasticseurope.org, www.plasticsconverters.eu, www.euromap.org

Rückfragehinweis:
DI Heinz G. Schratt, Generalsekretär PlasticsEurope Austria
Tel.: 01/712 72 77, mailto:h.schratt@plasticseurope.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11370/aom

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OTS0100 2011-03-25/10:42

251042 Mär 11
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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