MareMundi trifft WWF

Am Dienstag, den 20.02.2018 traf sich unsere Meeresbiologin, Martina Stockinger, mit dem Leiter des Internationalen Programms beim WWF Österreich, Georg Scattolin. Es ging um ein sehr wichtiges Thema und zwar den Schutz unserer Meere. Um genauer zu sein, eines ganz besonderen Meeres, nämlich des Mittelmeeres. Bereits seit 2 Jahren bemüht sich die meeresbiologische Station in Plakias (Kreta) um die Etablierung eines Meeresschutzgebietes an der Südküste der Insel.

Bei Schneefall vor dem gemütlichen Kaffeehaus wurde besprochen, was die nächsten Schritte zur Erreichung dieses Zieles sein könnten und sollten. Ein sehr wichtiger erster Schritt ist natürlich die Gewinnung der Einheimischen vor Ort. Ohne deren Befürwortung wäre das Projekt zum Scheitern verurteilt. Diesen wichtigen Punkt hat die meeresbiologische Station in Plakias bereits aufgegriffen. Es wurde schon viel erreicht, in der Bevölkerung ist Sympathie für dieses Projekt zu verspüren, doch es muss noch mehr auf Fischer und Hotelbesitzer eingegangen werden, um etwaige Befürchtungen zu zerstreuen. Zu diesem Zweck war Georg so nett und hat anschauliches Material zur Verfügung gestellt.

Weitere Besprechungspunkte waren die Kriterien und Voraussetzungen zur Auswahl des beabsichtigten Schutzgebietes, wie man die Behörden am besten davon überzeugt, dass das ausgewählte Gebiet schützenswert sei und leider immer wichtig: die Finanzierung.

Für all diese Punkte wurden Martina von Georg Dokumente und Argumentationshilfen zur Verfügung gestellt.

Besten Dank an Georg und den WWF für alle von profunder Sachkenntnis getragenen Tipps und Anregungen! Und Mare Mundi bedankt sich auch bei Martina Stockinger für Ihre Initiative.

MareMundi Logo Bericht und Fotos: Martina Stockinger
Redaktion: Dr. Walter Buchinger